ÖKO-TEST Gemüsebreie – Viel Wasser, wenig Gemüse

Eine aktuelle Untersuchung des Verbrauchermagazins ÖKO-TEST zeigt, dass in Babygläsern erfreulich wenig Schadstoffe stecken, aber manchmal auch enttäuschend wenig Gemüse.

ÖKO-TEST kritisiert, dass in einigen Gemüsebreien zu wenig Gemüse, aber zu viel Wasser enthalten ist. Bild: ÖkotestDie Hersteller von Babybreien scheinen die Probleme mit Benzol und Furan allmählich in den Griff zu bekommen. Diese beiden Krebsgifte bilden sich bei der Herstellung der Breie in Abhängigkeit von der Dauer der Erhitzung und der gewählten Temperatur. Während in einem Test von Gemüsegläschen, den ÖKO-TEST vor drei Jahren durchgeführt hat, noch erhöhte Mengen von Benzol und Furan gefunden wurden, ist die Belastung mit Schadstoffen erheblich gesunken: Furan ist in allen 18 getesteten Produkten nur noch in Spuren zu finden. Pestizide sind nicht nachweisbar. Gerade mal in vier Breien finden sich noch etwas erhöhte Mengen Benzol.

ÖKO-TEST kritisiert aber, dass manche Breie vor allem aus Wasser bestehen. Ein Brei von Suval beispielsweise besteht nur zu 61 Prozent aus Gemüse, enthält dafür aber reichlich Wasser, das mithilfe der Zutat Reismehl gebunden wird. Bei drei weiteren Breien liegt der Gemüseanteil gerade mal bei 53 bzw. 63 Prozent.

Es scheint außerdem Trend bei den Herstellern zu sein, dass auf der Verpackung sehr ausführlich angepriesen wird, was nicht in dem Gläschen enthalten ist. So sind diese milcheiweißfrei, glutenfrei, ohne Zusatz von Zuckerstoffen und Kochsalz, ebenso ohne Aroma-, Konservierungs- und Farbstoffe. Diese zu dick aufgetragenen Auslobungen gehen nach Ansicht von ÖKO-TEST zu weit. Denn die Anbieter heben oft etwas hervor, das von Gesetzes wegen ohnehin nicht enthalten sein darf.

Das ÖKO-TEST-Magazin Dezember 2012 gibt es seit dem 30. November 2012 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Euro.

Foto: ÖKO-TEST – Quelle: Ökotest – www.oekotest.de 

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