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22.11.2012   |   Ernährung - Verbraucher

Der kleine Lebensmittelretter: Neue App für Verbraucher rettet Lebensmittel vor der Tonne


Der kleine Lebensmittelretter: Bundesministerin Ilse Aigner und Spitzenkoch Christian Rach präsentieren neue App für Verbraucher

Was tun mit Resten aus der Küche? Verbraucher können ab sofort mit prominenter Unterstützung Lebensmittel vor der Tonne retten. 50 Spitzenköche und Prominente haben dem Bundesverbraucherministerium ihre besten Ideen und Tipps zur Verfügung gestellt.

Der kleine Lebensmittelretter

Der kleine Lebensmittelretter – Die App des BMELV für Kochideen aus Lebensmittelresten, Quelle: BMELV

Im Rahmen der Initiative Zu gut für die Tonne, die am Montagabend in Berlin mit dem „Politikaward 2012“ ausgezeichnet worden ist, hat das Ministerium die besten Tipps und Reste-Rezepte in einer App für Smartphone-Nutzer gesammelt. Bei der Vorstellung der App am Dienstag im „Kochhaus“ in Berlin sagte Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner: „Lebensmittelreste lassen sich in der Küche nicht immer vermeiden. Mit etwas Phantasie und Freude am Kochen kann aber aus Resten etwas Leckeres gezaubert werden. Mit unserer neuen App „Zu gut für die Tonne“ können sich Verbraucher interessante Tipps holen. Die App ist ein praktischer Helfer für die Küche und den nächsten Einkauf. Wer Reste vermeiden will, sollte vor allem die richtige Lagerung der Lebensmittel beachten und seine Einkäufe gut planen.“

Welche Restposten auch immer in der Küche entstehen – die App findet das richtige Rezept: Spaghetti vom Vortag werden zur Frittata verarbeitet, aus altem Brot entsteht ein Brotsalat, braune Bananen eignen sich für exotisches Curry. Spitzenkoch Christian Rach bestätigt aus eigener Erfahrung: „Selbst mit kleinen Resten lässt sich noch viel anfangen: Tomatensoße kann zum Beispiel bei der nächsten Mahlzeit als Pizzabelag verwendet werden, übrig gebliebene Kartoffeln kommen als Bauernomelette zu neuen Ehren. Ein paar trockene Brotscheiben lassen sich in leckere Arme Ritter verwandeln – mein persönlicher Tipp“.

Neben kreativen Ideen für Rezepte gibt die App aber auch zahlreiche Tipps zum Umgang mit Lebensmitteln: vom cleveren Einkauf bis zur richtigen Aufbewahrung. Wer den Besuch im Supermarkt mit der App plant, bringt mit einem interaktiven Einkaufszettel Übersicht in den nächsten Einkauf und erhält Hilfe bei den benötigten Mengen für die gewünschte Personenzahl. Ein gut geplanter Einkauf ist die beste Vorsorge, um Reste zu vermeiden. Wer für den Wocheneinkauf gleich mehrere Rezepte plant, wird mit einem systematisch sortierten Einkaufszettel unterstützt, der den Kunden zeitsparend durch das Geschäft leitet.

Ein umfangreiches Verzeichnis in der App gibt Tipps zur Haltbarkeit und zur geeigneten Aufbewahrung der Lebensmittel. Was viele nicht wissen: Jeder Kühlschrank hat verschiedene Kältezonen. Unten ist es am kühlsten, nach oben steigt die Temperatur an. Obst und Gemüse gehören ganz nach unten ins Gemüsefach, Fisch und Fleisch auf die unterste Ablage, Milchprodukte auf die mittlere, Käse auf die oberste. Eier, Butter und Getränke haben ihren Platz in der Tür. Mit Ausnahme von Obst und Gemüse sollte alles gut verpackt sein.

Weitere Informationen zur App gibt es unter: www.zugutfuerdietonne.de/app.

Die Anwendung ist gratis und kompatibel mit folgenden Geräten: iPhone 3GS, 4, 4S und 5, iPod touch ab der dritten Generation, Smartphones ab Android Version 2.3.4 mit 320 bis 720 Pixeln Screenbreite.

Die App ist erhältlich im AppStore und bei Google Play jeweils unter
https://itunes.apple.com/de/app/zu-gut-fur-die-tonne!/id572706106?mt=8
https://play.google.com/store/apps/details?id=com.bmelv.zgt

 

Informationen zur Initiative Zu gut für die Tonne!
In Deutschland landen laut einer vom BMELV geförderten Studie der Universität Stuttgart jährlich knapp elf Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll. Vieles davon wäre noch genießbar gewesen. Vermeidbare Lebensmittelabfälle sind ein Problem, das alle angeht. Das BMELV ruft deshalb zu einem bundesweiten Bündnis gegen Lebensmittelverschwendung auf – getragen von Wirtschaft und Wissenschaft, Verbrauchern und Verbänden. Es geht darum, Verantwortung zu übernehmen und Ressourcen zu schonen: Deshalb ist es wichtig, sich auf die gesamte Kette von der Landwirtschaft über die Industrie und den Handel bis hin zum Verbraucher oder Großverbraucher zu konzentrieren. Das BMELV möchte mit seiner Informationskampagne gegen die Verschwendung von Lebensmitteln vor allem eines erreichen: das Bewusstsein für die Wertschätzung von Lebensmitteln zu schärfen. Denn was man achtet, wird nicht achtlos weggeworfen. Hier sind alle Akteure gefragt und gefordert: Wissenschaft, Industrie, Handel und Verbraucher, aber auch Hilfsorganisationen und die Kirchen.

Informationen zum „Kochhaus“
Das Kochhaus mit sechs Häusern in Berlin und Hamburg ist ein Lebensmitteleinzelhandel mit einem besonderen Einkaufskonzept: Im Mittelpunkt steht das Selber-Kochen. Die Produkte werden nicht nach Warengruppen angeboten, sondern nach Rezepten. An frei stehenden Tischen voller frischer Zutaten finden die Kunden alles, was sie für ein bestimmtes Gericht brauchen. Gegliedert nach Vorspeisen, Hauptspeisen und Nachspeisen, portionsgerecht für jeweils zwei, vier oder mehr Personen. Auf diese Weise werden schon beim Einkauf überflüssige Reste vermieden und die Kunden zum Kochen animiert. Zu jedem Einkauf gibt es die passende Kochanleitung.

Quelle: Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz 




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