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21.11.2012   |   Gesundheit

Aurich: Ubbo-Emmius-Klinik ausgezeichnet – Babyfreundliche Kinderklinik und Geburtsklinik

Als zweites Kinderkrankenhaus in Deutschland erhält heute die Kinderklinik der Ubbo-Emmius-KlinikgGmbH Aurich das Qualitätssiegel „Babyfreundlich“. Kinder- und Geburtskliniken mit dieser Auszeichnung verwirklichen die B.E.St.®-Kriterien, die auf den internationalen Vorgaben von WHO und UNICEF beruhen. „B.E.St.® steht für `Bindung´, `Entwicklung´ und `Stillen´“. 

Diese Kriterien seien wissenschaftlich fundiert und ermöglichten die effektive Förderung der Bindung zwischen Mutter und Kind, der kindlichen Entwicklung und des Stillens, unterstrich Johanna Volkenborn-Gerds, Ehrenvorsitzende der WHO/UNICEF-Initiative „Babyfreundlich“, bei der Übergabe des Auszeichnungs-Zertifikats. Die Kinderklinik der Ubbo-Emmius-Klinik Aurichgehört jetzt zu den 72 Babyfreundlichen Geburts- und Kinderkliniken bundesweit und ist das erste Kinderkrankenhaus in Niedersachsen mit dem internationalen Qualitätssiegel. Gleichzeitig wird heute auch die Geburtsklinik des Hauses als „Babyfreundlich“ ausgezeichnet.

 

Internationales Konzept familienorientierter und optimaler Betreuung von Müttern, Eltern und Neugeborenen

„Die Kinderklinik der Ubbo-Emmius-Klinik hat das internationale Konzept einer familienorientierten und optimalen Betreuung von Müttern, Eltern und Neugeborenen der Pädiatrie einschließlich der Neonatologie umgesetzt“, betonte Dr. med. Friedrich Krull,Chefarzt der Kinderklinik in der Ubbo-Emmius-Klinik. „Bei uns kann die Mutter nach der Primärversorgung direkt zu ihrem Kind, so dass das Bonding, die primäre Bindung, nicht gestört wird“. Die zu frühe Geburt sei für das Kind und die Familie, aber auch  für das behandelnde Personal eine Herausforderung. „Das Personal der Kinderklinik ist speziell dafür geschult, die Bedürfnisse des Frühgeborenen und kranken Neugeborenen besser wahrzunehmen, einen optimalen Bindungsaufbau zu fördern, frühe Bindungsstörungen zu erkennen und behutsam zu korrigieren“, so der Chefarzt. Die Mutter komme nach der Geburt zu ihrem Kind auf die Neugeborenen-Intensivstation. Das gelte auch für Frühgeborene, die speziell behandelt werden müssten. „Eine gelungene primäre Mutter-Kind- und Eltern-Kind-Bindung und eine optimale Stillförderung wirken sich auch langfristig positiv auf die Entwicklung des Kindes aus“. Im Hause hülfen speziell ausgebildetes Personal der Mutter, ihr Frühgeborenes oder krankes Neugeborenes zu stillen oder mit Muttermilch zu ernähren. „Belohnt wird das gesamte Betreuungskonzept jetzt durch die Auszeichnung als bundesweit zweite Babyfreundlichen Kinderklinik. Das in der Ubbo-Emmius-Klinik umgesetzte Konzept von Bindung, Entwicklung und Stillen ist Vorbild für alle Geburts- und Kinderkliniken in Deutschland“. so Dr. Krull.

 

Räumlichkeiten ermutigen Eltern, mit ihrem Kind 24 Stunden zusammen zu sein

Eltern würden schon vor der Aufnahme des Kindes über die Bedeutung der Bindungs- und Entwicklungsförderung und des Stillens informiert. „Dabei werden sie zu ihren Vorstellungen zur Ernährung ihres Babys befragt und wir helfen Mutter und Kind, das Stillen auch bei einer vorübergehenden Trennung zu etablieren“. Die Bondingphasen während des Aufenthaltes in der Neonatologie würden gefördert. „Alle Frauen werden dabei unterstützt, ihre Milchproduktion frühzeitig aufzubauen und zu etablieren. Wir bieten Räumlichkeiten und eine Betreuung, die die Eltern anregen, mit ihren Kindern 24 Stunden zusammen zu bleiben. Sobald es medizinisch möglich ist, wird zur Kängurupflege – dem dauernden Hautkontakt zwischen Mutter und Frühgeborenem – und zum frühen Anlegen ermutigt“. Mütter würden dabei unterstützt, ihre Kinder eigenständig zu versorgen. Alle pflegerischen und medizinischen Maßnahmen würden so geplant, dass ein erfolgreicher Bindungsaufbau mit Stillen gefördert werde.

Langjährige Schulung des Teams: Familien fühlen sich sehr gut betreut

„Die Mütter können sich während des Aufenthaltes über die Stillgruppe des Hauses informieren. Bei Bedarf werden Laktationsberaterinnen oder weitere Spezialisten hinzu gezogen“. Das Haus biete ein breites Angebot an Unterstützungsangeboten für stillende Frauen und ihre Kinder. „Daher sind die Mütter sehr über unser Angebot erfreut. Die langjährige Schulung des Teams zeigt sich deutlich bei der Unterstützung der Familien, die sich sehr gut betreut fühlen“, so der Chefarzt abschließend.

 

Ubbo-Emmius-Klinik Aurich auch als „Babyfreundliche Geburtsklinik“ ausgezeichnet

  

Bergisch Gladbach / Aurich, den 16. November 2012 – Die Ubbo-Emmius-Klinik gGmbH in Aurich erhält heute das Qualitätssiegel „Babyfreundlich“. Geburtskliniken mit dieser Auszeichnung verwirklichen die B.E.St.®-Kriterien, die auf den internationalen Vorgaben von WHO und UNICEF beruhen. B.E.St.® stehe für `Bindung´, `Entwicklung´ und `Stillen´“. Diese Kriterien seien wissenschaftlich fundiert und ermöglichten die effektive Förderung der Bindung zwischen Mutter und Kind, der kindlichen Entwicklung und des Stillens, unterstrich Johanna Volkenborn-GerdsEhrenvorsitzende der WHO/UNICEF-Initiative „Babyfreundlich“, bei der Übergabe des Auszeichnungs-Zertifikats. „Babyfreundliche Geburtskliniken bieten eine ganzheitliche Betreuung von der Vorsorge für Schwangere bis zu Beratungsangeboten nach der Entlassung“. Babyfreundliche Geburtshilfe gehe über die übliche Routine hinaus und begleite Eltern und ihre Kinder vom ersten Kennenlernen an mit Rat und Hilfe. Mütter lernten, die Signale ihres Babys zu verstehen und darauf reagieren zu können. „So wird das für die Gesundheit des Kindes so wichtige Stillen ein beglückendes Erlebnis für beide – Mutter und Kind“. Unterstützungsangebote für junge Familien gewährleisteten eine wirksame Betreuung auch nach der Entlassung. „Deshalb entscheiden sich immer mehr werdende Eltern für „Babyfreundlich“, betonte Volkenborn-Gerds. Die Ubbo-Emmius-Klinik gehört jetzt zu den 72 Babyfreundlichen Geburtskliniken bundesweit, ist das 9. Haus in Niedersachsen mit dem internationalen Qualitätssiegel und sogar das erste im Norden Niedersachsens zwischen Elbe und Ems. Gleichzeitig wird heute auch die Kinderklinik des Hauses als 2. Babyfreundliches Kinderkrankenhaus in Deutschland ausgezeichnet.

Vorbildliche Richtlinien zur Still- und Bindungsförderung / Betreuung nach Entlassung

„Wir sind wir sehr erfreut über diese internationale Auszeichnung, mit der die besonderen Leistungen unserer Babyfreundlichen Geburtshilfe bei der Betreuung von Mutter und Kind gewürdigt werden“, betonte der Direktor der FrauenklinikDr. med. Enrique Lehmann-Willenbrock. Die Klinik verwirkliche die Anforderungen der „B.-E.St.-Kriterien für eine Babyfreundliche Geburtsklinik“ in der täglichen Arbeit. Besonderen Wert werde auf die Umsetzung der B.E.St.® Richtlinien gelegt. „Diese sind umfangreich und berücksichtigen alle Kriterien“, betonte der Direktor stolz. „Wir sichern unseren hohen Standard durch unsere Praxis, fortlaufend Schulungen anzubieten, die nicht nur für das ganze Team verbindlich sind, sondern zum Teil sogar von Interessenten aus dem gesamten Bundesgebiet besucht werden“. Außerdem werde den Familien auch nach der Entlassung eine umfassende Betreuung und Unterstützung ermöglicht, so Dr. Lehmann-Willenbrock. „Unser Angebot ist sehr umfangreich. Es gibt zweimal im Monat ein Still-Cafe und eine kostenlose Still-Sprechstunde“. Die Mütter könnten sich bei einer Hotline telefonisch beraten lassen oder direkt Hilfe auf der Station in Anspruch nehmen. Ausserdem werde auf die Hebammenbetreuung hingewiesen. „Unser umfassendes Nachsorgeangebot trägt mit dazu bei, die in der Klinik begonnene Stillförderung nachhaltig zu sichern“, unterstrich der Direktor.

24-Stunden Rooming-in für Mutter und Kind / nur Muttermilch

„Bei uns haben Mutter und Kind die Möglichkeit, rund um die Uhr zusammen zu sein, dies ist für die Familien und das Personal selbstverständlich. Gerade in den ersten Tagen verstärkt dieser ständige Kontakt, auch Rooming-in genannt, die Mutter-Kind-Bindung“. Auch Frauen, die nicht stillen wollten, würden genauso intensiv betreut. „Gestillte Neugeborene erhalten ausschließlich Muttermilch. Ist eine Zufütterung  medizinisch notwendig, wenden wir alternative Methoden an, die das Stillen unterstützen“, so Dr. Lehmann-Willenbrock abschließend.

Niedersachsen bundesweit mit in der Spitze bei „Babyfreundlich“

Niedersachsen ist bundesweit mit in der Spitze bei der Anzahl der Babyfreundlichen Geburtskliniken: Von insgesamt 72 Geburts- und Kinderkliniken mit der internationalen Auszeichnung gibt es neun in diesem Bundesland, ebenso viele wie in Nordrhein-Westfalen. Mehr gibt es nur in Baden-Württemberg (15).

 

Die WHO/UNICEF-Initiative „Babyfreundliches Krankenhaus“
WHO und UNICEF haben sich zum Ziel gesetzt, die erste Lebensphase eines Neugeborenen besonders zu schützen. Mit der gemeinsamen Initiative „Babyfreundliches Krankenhaus“ haben sie ein Betreuungskonzept entwickelt, dem sich weltweit 20.000 Geburtskliniken angeschlossen haben. In Deutschland sind bereits 120 Geburts- und Kinderkliniken Mitglied der Initiative, 70 davon sind als „Babyfreundlich“ anerkannt. Nach aktuellen Studien begünstigen sie die Mutter-Kind-Bindung.

Alle Adressen Babyfreundlicher Krankenhäuser finden Sie hier >>

 




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