CleanKids-Magazin
Echtkind - Ausgesucht schönes Spielzeug ohne Schadstoffe

20.11.2012   |   Freizeit und Urlaub

Winterkleidung: Wetterfest und atmungsaktiv

Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung, so wird gesagt. Aber was ist das Richtige zum Anziehen, wenn es draußen nass und kalt wird? „Wasserdicht, winddicht und atmungsaktiv, das sind die drei wichtigsten Komponenten für gute Winterkleidung“, sagt Peter Zeuner, Experte für Textilien bei TÜV Rheinland.

Winterbaum -  Bild: Magnus RosendahlBeispielsweise gilt für jegliche Nähte: besser zusätzlich verschweißt, um das Eindringen von Nässe zu vermeiden. Aus demselben Grund sollten auch Reißverschlüsse hinterlegt sein, was zusätzlich vor kaltem Wind schützt. Kapuzen sind im Winter ein Muss. Günstig ist es, wenn sie nach Bedarf an- und abgeknöpft oder gezippt werden können. Die perfekten Materialien für wetterfeste Kleidung sind Polyamid, Polyester und Softshell. Allgemein empfiehlt der Experte das Zwiebelprinzip: „Je mehr Kleidungsschichten getragen werden, desto besser wird die Körpertemperatur reguliert, indem Teile aus- und bei Bedarf wieder angezogen werden“, erklärt Peter Zeuner.

Wer auch im Winter sportlich unterwegs sein möchte, greift am besten zu atmungsaktiver Funktionskleidung. Durch spezielle Fertigungstechniken werden verschiedene Stoffe und Fasern gezielt an bestimmten Körperzonen eingesetzt. So sorgen die jeweiligen Materialien dafür, dass dort wo erforderlich die Wärme und Feuchtigkeit schnell abgeleitet oder auch Wärme gespeichert werden kann. In Funktionsjacken kommen Membrane im Wechsel mit Mikrofaser oder Stretch zum Einsatz. So wird etwa die Front- und Schulterpartie mit einer wasserdichten Membran geschützt, während im Schulter-, Ellbogen- und Achselbereich Stretch für mehr Bewegungsfreiheit sorgt.

Schadstoffe für jedes Wetter – Greenpeace-Test zu Chemikalien in Outdoor-Kleidung

Um Outdoorbekleidung wasser- und winddicht zu machen, werden teilweise immer noch so genannte per- und polyfluorierte Chemikalien (PFC) verarbeitet, die nicht unbedenklich sein können. Welche Chemikalien ein Hersteller einsetzt, bleibt jedoch meist ein Geheimnis. Denn über gesundheitsschädliche Farben, optische Aufheller oder Schwermetalle erfahren Verbraucher auf den Etiketten im Kleidungsstück nichts. „Wer auf Prüfsiegel achtet, ist hier gut beraten. Das Toxproof-Zeichen von TÜV Rheinland kennzeichnet beispielsweise schadstoffgeprüfte Textilien, bei denen nach dem heutigen Stand der Erkenntnis keine Risiken für die Gesundheit zu befürchten sind“, betont Peter Zeuner.




Bitte beachten Sie, dass alle Meldungen den Kenntnisstand zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergeben!

help
UV Warnungen und Prognosen

Aktueller UV-Index

Kinderhaut reagiert besonders empfindlich auf UV-Strahlen

Schädigungen der Haut durch UV Strahlung finden bereits lange vor einem Sonnenbrand statt. Dieser bzw. die Rötungen sind die extreme Schädigung und sichtbare Anzeichen einer Verbrennung durch Strahlung


Wichtiger Hinweis in eigener Sache…

wh2

Liebe Leserinnen und Leser...

Seit nun fast 9 Jahren informiere ich  fast täglich über – zugegebenermaßen – meist Negatives. Aber, je mehr Zeit investiert wird, desto weniger finanzieller Spielraum bleibt – CleanKids verursacht seit Jahren Kosten und vor allem anderweitige Ausfälle, die leider (noch) nicht gedeckt werden können.
CleanKids braucht Eure Unterstützung! | weiterlesen >

Aktuelle Tests…

Straßenmalkreide im Test

Das Testergebnis ist ein Debakel: Zehn Marken fallen durch, unter anderem wegen krebserregender Farbstoffe. Zum Glück gibt es auch sechs „sehr gute“ Produkte.


Sicherer Wasserspaß

Sicherer Wasserspass

Noch Stunden nach einem Badeunfall möglich
Sekundäres Ertrinken bei Kindern

Eltern sollten Kinder nach einem Badeunfall, bei dem ihre Schützlinge möglicherweise Wasser in die Lunge bekommen haben, beobachten

Aufgepasst bei Baby-Nestchen

Gitterbettschutz und Baby-Nestchen – Erstickungsgefahr für Säuglinge und Kleinkinder

Gitterbettschutz und Baby-Nestchen
Erstickungsgefahr für Säuglinge und Kleinkinder

Neben Stofftieren, Kissen, Decken können auch Baby-Nestchen die Gefahr für einen Erstickungstod erhöhen. Todesfälle haben in den letzten Jahren stark zugenommen

Buch- und Lesetipps

Buchtips der Redaktion

In unseren Buch- und Lesetipps stellen wir ab und an interessante Lektüre vor. Da ist für Mama, Papa und die Kinder immer was dabei. Zur Übersicht >>

Babyschuhe ??? besser nicht !

Immer wieder - Schadstoffe und Gifte in Babyschuhen

Krabbelschuhe, Lederpuschen, Lauflernschuhe
In den letzten Wochen wurden vermehrt Babyschuhe zurückgerufen oder vom Markt genommen. Grund hierfür: Schadstoffe und Gifte wie etwa Chrom VI, Schimmel, Weichmacher, PAK's - allesamt sehr problematische Stoffe, die auf keinen Fall an Babyfüße gehören. 


Kindergeld: Auszahlungstermine 2015 der Familienkasse