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13.11.2012   |   Rückrufe Lebensmittel

Rückruf: Deutsche See“ ruft nach Vergiftungserscheinungen „Red Snapper“ Fisch zurück


Ware wurde vom Handel bereits aus den Frischfischtheken genommen

„Deutsche See“ Fischmanufaktur hat als vorsorgliche Maßnahme Ware der Fischart Red Snapper gesperrt. Das Unternehmen hatte den Hinweis erhalten, dass der Verzehr dieses Produkts bei sechs Personen zu gesundheitlichen Problemen geführt hatte. Aufgrund der Symptomatik geht „Deutsche See“ davon aus, dass die Ursache der Erkrankungen ein marines Biotoxin namens Ciguatoxin ist.

„Deutsche See“ hat bei Vorliegen des ersten konkreten Verdachtsfalles umgehend die zuständigen Veterinärbehörden informiert. Zum Schutz der Gesundheit der Verbraucher hat das Unternehmen als vorsorgliche Maßnahme die ausgelieferte Red Snapper-Ware sofort gesperrt und aus dem Handel genommen. Der Einzelhandel wurde von „Deutsche See“ bereits informiert, die betroffene Ware umgehend aus den Bedientheken entfernt.

Der von „Deutsche See“ an den Handel gelieferte Red Snapper wird ausschließlich als lose Ware an den Frischfisch-Theken des Lebensmitteleinzelhandels angeboten, nicht als verpacktes Produkt.

Der betroffene Red Snapper stammt aus dem Indischen Ozean vor Sri Lanka. Typischerweise treten Ciguatera-Vergiftungen in anderen Gebieten auf, hauptsächlich in der Karibik, dem Pazifik und rund um Madagaskar.

Was ist Ciguatera?
Ciguatera ist eine Vergiftung, die durch den Verzehr von Ciguatoxin-haltigen Fischen entsteht. Diese Fische stammen vor allem aus der Karibik, dem Pazifischen und zum Teil aus dem Indischen Ozean. Betroffen sind dabei Gebiete mit Korallenriffen. Die eigentlichen Gift-Bildner sind Kleinstlebewesen (Dinoflagellaten), die auf Großalgen leben. Bei Aufnahme dieser Algen durch Fische, gelangt das Gift in die Nahrungskette. Besonders größere Raubfische, sogenannte Rifffische sind betroffen.

 

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