Bettnässen: Viele Kinderbetten sind morgens nass

Zwei von zehn Fünfjährigen nässen nachts noch ein, und unter den Siebenjährigen ist es immer noch einer von zehn. Jungen trifft es doppelt so oft wie Mädchen.

„Das Kind kann nichts dafür“, sagt die Kinder- und Jugendärztin Dr. med. Sabine Stein im  Apothekenmagazin „Baby und Familie“. Schimpfen oder dramatisieren führe jedenfalls nicht zum Erfolg. 

Die Oberärztin an der AHG-Klinik für Kinder und Jugendliche im brandenburgischen Beelitz-Heilstätten rät, gelassen mit der Situation umzugehen, auch wenn sie an den Nerven zehrt. Spätestens wenn die Situation das Kind belastet, sollte man zum Arzt. Der schließt zunächst organische Ursachen aus. Dann können oft schon Belohnungen fürs Trockenbleiben, Klingelhose oder der Kalender mit einer Sonne für Erfolg und Wolken fürs Malheur Erfolg bringen.

Apothekenmagazin „BABY und Familie“
www.baby-und-familie.de

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Das Einnässen gehört zu den häufigsten Störungen des Kindesalters. Nachts nässen etwa 25 % der Vierjährigen, 10 % der Siebenjährigen und 1–2 % der Jugendlichen ein. Das Geschlechterverhältnis zwischen Jungen und Mädchen beträgt 2:1. Die spontane Remissionsrate (Spontanremission) beträgt etwa 13 % pro Jahr. Tags nässen 2–3 % der Siebenjährigen und unter 1 % der Jugendlichen ein. Untersuchungen zufolge haben etwa 1 % der Erwachsenen ihre Harnblase nachts nicht unter Kontrolle. Demnach gibt es in Deutschland etwa 800.000 Betroffene, in Österreich sind es rund 80.000 Kinder, das sind 2 pro Volkschulklasse und immer noch ca. 160.000 Erwachsene Bettnässer. (wikipedia)

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