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08.11.2012   |   Ernährung

Gutes Gelingen der Martins- und Weihnachtsgans

Neben dem Geschmack ist die Hygiene das A und O

Wenn die Jahreszeiten wechseln, verändern sich auch die kulinarischen Gelüste. Wird es draußen kalt, werden die Sonntagsessen deftiger. Damit Martins- und Weihnachtsgans gelingen, bedarf es einer sorgfältigen Planung beim Einkauf und der Zubereitung der Gans. Denn Keime wie Salmonellen und Campylobacter, die mit bloßem Auge unsichtbar sind, können den Magen verderben und müssen deshalb eliminiert werden.

Martinigansl mit Blaukraut und Serviettenknödel

Soll eine tiefgefrorene Gans zubereitet werden, so sollte beim Einkauf darauf geachtet werden, dass die Verpackung intakt ist, keine Eiskristalle zu sehen sind und die Füllhöhe in der Tiefkühltruhe der Einkaufsstätte nicht überschritten war, da sonst die optimale Lagertemperatur nicht erreicht wurde oder die Qualität gelitten hat. Sollte Gefrierbrand sichtbar sein, der sich als braune Verfärbung auf der Geflügelhaut zeigt, sollte man auf den Kauf verzichten und das Verkaufspersonal informieren. Gefrierbrand an sich ist zwar nicht gesundheitsschädlich, mindert aber die Qualität der Ware: Das Fleisch wird zäh, trocken und praktisch ungenießbar.

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Sowohl bei der Tiefkühl-Gans, als auch bei einer frischen ist auf die Einhaltung der Kühlkette zu achten. Dafür wird die Gans in einer dafür geeigneten Kühlbox mit Kühlaggregaten transportiert. Auch wenn die Gans so gekühlt ist, sollte sie schnellstmöglich in den heimischen Kühl-oder Gefrierschrank und nicht lange im Auto herumgefahren werden. Die Kühle hemmt die Vermehrung unerwünschter Keime, deren Population bei steigenden Temperaturen vor allem im Bereich zwischen 20 – 40 Grad Celsius explosionsartig wachsen kann. Die unverpackte, aber abgedeckte Gans ist schonend im Kühlschrank aufzutauen. Das Gefrierwasser sollte abtropfen können. Es ist unbedingt wegzuschütten.

Anschließend gilt: Das Geflügel ist von aller Rohkost fernzuhalten. Es ist gut abzuwaschen und mit einem Küchenpapier trocken zu tupfen, bevor es zum Garen in den Topf oder in den Ofen kommt. Das Durchgaren ist sehr wichtig, denn die hohen Temperaturen, die auch im Innersten des Tieres erreicht werden müssen, töten unerwünschte Mikroorganismen, wenn sie lange genug wirken können. Werden die Hygiene-Regeln beachtet, so verdirbt die Gans weder den Magen noch den Appetit und mundet allen, wenn sie dampfend auf dem Tisch steht und dazu noch weich und schmackhaft ist.

Am Ernährungstelefon der Verbraucherzentrale können weitere Informationen gegeben werden. Es ist montags und donnerstags von 10 – 16 Uhr unter der Telefonnummer 01805-791352 für 0,14 €/Min.; Mobilfunkpreis maximal 0,42 €/Min. erreichbar.

Verbraucherzentrale Sachsen e.V. – www.verbraucherzentrale-sachsen.de

 




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