ÖKO-TEST Gummistiefel für Erwachsene – Vollgepumpt mit krebserregenden Stoffen

Auch wenn Kate Moss es tut: Gummistiefel sollte man nicht auf der nackten Haut tragen. Denn sie stecken voll mit problematischen Inhaltsstoffen. Das gilt auch für Modelle aus Naturkautschuk. Darauf macht das Verbrauchermagazin ÖKO-TEST aufmerksam, das für die Novemberausgabe 16 Paar Gummistiefel ins Labor geschickt hat.

Gummistiefel - Fotograf: Frank C. Müller

Offensichtlich stoßen alle Hersteller an ihre Grenzen, wenn es darum geht, Stiefel zu produzieren, die frei von polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen sind. Denn alle Produkte im Test enthalten PAK-Verbindungen in erhöhten Gehalten. Einige PAK-Verbindungen sind krebserzeugend. In einem Modell fand das Labor zudem Nitrosamine, die schon in kleinsten Mengen krebsauslösend sein können.

Auch das Innenfutter hat es in sich: Im getesteten Barbour-Stiefel fand das Labor p-Chloranilin. Das ist ein Stoff aus der Gruppe der aromatischen Amine, die sich im Tierversuch als krebserregend gezeigt hat. Ebenfalls unter Krebsverdacht steht Anilin, das sowohl im Barbour Schuh als auch in zwei weiteren gefunden wurde.

Besonders schlimm erwies sich ein Modell von Romika, das den verbotenen Farbbaustein pAminoazobenzol im Oberstoff der Stulpe und dem Kordelgarn enthält. Der vom Labor gefundene Wert überschreitet den amtlichen Grenzwert um ein Vielfaches. Auch dieser Farbbaustein hat sich im Tierexperiment als krebserregend gezeigt.

Das ÖKO-TEST-Magazin November 2012 gibt es seit dem 26. Oktober 2012 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Euro.

ÖKO-TEST Verlag GmbH
www.oekotest.de

 

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