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10.10.2012   |   Familie & Erziehung

Kinderhandy: muss das sein?

Derzeit besitzt bereits die Hälfte aller Kinder zwischen 10 und 13 Jahren ein Handy, in den meisten Fällen jedoch aus praktischen Gründen. Mussten die Kleinen früher noch die nächste Telefonzelle aufsuchen, wenn eine Stunde ausgefallen oder ein Lehrer krank geworden ist, können sie heutzutage bequem und einfach zu Hause anrufen.

Kinderhandy: muss das sein?

Bild: © Jupiterimages/Creatas/Thinkstock

Dennoch zweifeln viele Eltern daran, ob sie ihren Kindern wirklich ein Handy gestatten sollen. Denn oftmals verfallen die Kleinen den digitalen Minicomputern und treiben die Telefonkosten in die Höhe. Seitdem die Smartphones in aller Munde sind und auch von vielen Kindern genutzt werden, kommt ein weiterer Kostenfaktor hinzu: das Internet. Um das Telefonverhalten des Nachwuchs besser steuern oder gar kontrollieren zu können, gibt es einige Tricks und Tipps, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen!

Tipps für Eltern

Wenn sich Eltern dazu durchringen können, ihren Kindern ein Handy zu gestatten, besorgen sie oftmals völlig veraltete Geräte, um Kosten zu sparen und die Funktionen einzuschränken. Diese Entscheidung sollten Sie jedoch zweimal überdenken, weil die Strahlungswerte der vergangenen Handymodelle noch wesentlich höher sind. Kaufen Sie stattdessen lieber ein neues Kinderhandy, das Sie mit wenigen Handgriffen auch so einstellen können, dass nicht alle Funktionen genutzt werden können. Die sogenannte Kindersicherung kann bei vielen Geräten nachträglich eingestellt werden.

Was ist besser: Vertrag oder Prepaid-Karte?

Sobald die Kaufentscheidung getroffen wurde, stellt sich die Frage, ob ein fester Vertrag oder eine unverbindliche Prepaid-Karte besser für Kinder geeignet ist? Je nachdem, wie alt und diszipliniert ihr Nachwuchs schon ist, kann ein Vertrag unter base.de abgeschlossen werden, der genau auf das Telefon- oder Surfverhalten der Kinder abgestimmt werden kann. Andernfalls besteht auch die Möglichkeit, ein Handy mittels Prepaid-Karte aufzuladen – sodass Ihr Kind nur das Guthaben abtelefonieren kann, welches Sie vorher festgelegt haben.

Ein Handy basiert auf Vertrauen

Damit es zu keinerlei Streitigkeiten, überteuerten Rechnungen oder gar einem Handyverbot kommt, sollten sich Mutter, Vater und Kind vor dem Kauf eines entsprechenden Gerätes oder dem Abschluss eines Vertrages zusammensetzen und die aktuelle Lage besprechen. Die Eltern bringen ihren Kindern mit dem Handy Vertrauen entgegen und verlangen Gleiches von ihrem Nachwuchs zurück. Um Missverständnisse zu vermeiden, sollten Sie in jedem Fall vor der Inbetriebnahme festlegen, wann und wo, wie lange und wie viel telefoniert werden darf. Immerhin soll das Mobilfunkgerät nicht nur zur Kontaktaufnahme, sondern auch zum Schutz und zur Sicherheit des Kindes dienen.

Bild: © Jupiterimages/Creatas/Thinkstock

 




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