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05.10.2012   |   Ernährung

Verbraucherverhalten erfordert endlich die Lebensmittelampel


Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) fordert seit Jahren die Lebensmittelampel

Eine aktuelle repräsentative US-Studie hat die Wirkung der unterschiedlichen Kennzeichnungen auf Lebensmittel untersucht. Die „Lebensmittelampel“ in Verbindung mit Angaben über den täglichen Kalorienbedarf schnitt dabei am besten ab.

Verbraucher wählten mit Hilfe dieser leicht verständlichen Angaben beim Einkauf im Schnitt gesündere und weniger kalorienreiche Produkte als Verbraucher, die andere oder keine Nährwertinformationen auf den Lebensmittelpackungen vorfanden.

Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) fordert seit Jahren die Lebensmittelampel. Die aktuelle Studie liefere nun schlagende Argumente für die Einführung dieses einfachen Kennzeichnungssystems, so BVKJ-Präsident Dr. Wolfram Hartmann heute in Köln: „Der Gesetzgeber hat ein falsches Verbraucherleitbild.

Gerade junge Eltern haben meist nicht die Zeit, beim Einkaufen langwierig kleingedruckte Zutatenlisten auf Lebensmittelpackungen zu lesen. Eltern mit Migrationshintergrund oder schlechter Schulbildung verstehen diese Angaben auch oft nicht. Zudem sind die Verbraucher heute einer Flut an Werbebotschaften, Apps und teilweise widersprüchlichen Ratschlägen ausgesetzt, die sie kaum nochverarbeiten können.
All dies führt zunehmend zur Verunsicherung der Verbraucher. Ernährungs- und Kochkompetenz als Grundlage für gesundheitsbewusstes Einkaufen nehmen ebenfalls stark ab. Daher brauchen wir endlich eine einfache und verständliche Lebensmittelkennzeichnung wie die Ampel, um den Verbraucher zu unterstützen bzw. zu schützen. Darüberhinaus ist es auch wichtig, dass Kinder von früh auf „Ernährungsbildung“ im Kindergarten und in der Schule bekommen, um sich bestmöglich zu informieren und gesund zu essen.“

Köln/Berlin, Oktober 2012

BERUFSVERBAND DER KINDER- UND JUGENDÄRZTE e. V.
www.kinderaerzte-im-netz.de

 




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