Was ist eigentlich die Energiewende

Alle reden über sie, denn sie ist sowohl in der nationalen als auch internationalen Politik ein wichtiger Streitpunkt: die Energiewende. Doch was versteht man überhaupt unter diesem viel diskutierten Begriff?

Wofür steht die Energiewende?

Kein Tag vergeht, ohne eine Meldung über die Energiewende. Ganze Internetportale wie zum Beispiel entega.de widmen sich dem Thema. Der Begriff wird inflationär gebraucht, aber was steckt dahinter? Die Energiewende steht grundsätzlich für eine nachhaltige Energieversorgung sowohl bei Strom als auch bei Wärme. Dafür werden erneuerbare Energien wie Windenergie, Bioenergie, Wasserkraft, Sonnenenergie und Meeresenergie eingesetzt. Diese sind im Gegenteil zu den üblichen fossilen Energieträgern wie Öl, Kohle, Erdgas und Uran in unbegrenzten Mengen vorhanden und zudem auch noch umweltfreundlicher bei der Gewinnung. Die Energiewende bezeichnet also nicht anderes als die Umstellung auf saubere, nachhaltige und umweltfreundliche Rohstoffe.

Welche Maßnahmen sind für die Energiewende nötig?

Einzelne Maßnahmen sind häufig nicht besonders hilfreich, weswegen man einfach mehrere Kriterien miteinander kombinieren sollte. So sollte das Energiesparen mit einer verbesserten Energieeffizienz im Einklang stehen. Dafür sorgen wiederum Faktoren wie eine gute Wärmedämmung von Gebäuden oder intelligente Stromzähler. Natürlich kann aber auch jeder klein anfangen und zum Beispiel beim Zähneputzen nicht das Wasser laufen lassen und stoßlüften, statt das Fenster einfach nur anzukippen.

Die Entwicklung des Begriffs

Erstmalig wurde der Begriff Energiewende 1980 verbreitet. Damals war es eine wissenschaftliche Prognose zur vollständigen Abkehr von Atomkraft und Erdöl des Öko-Instituts. Bald darauf erweiterte sich jedoch der Begriffsumfang. 2002 fand schließlich in Berlin die Fachtagung Energiewende – Atomausstieg und Klimaschutz statt, sodass sich der Wortlaut endgültig in der deutschen Sprache durchsetzte. Inzwischen wurde der Terminus dadurch geprägt, dass er für eine signifikante Veränderung steht: Umweltbeauftragte wollen die Wirtschaft von einer nachfrageorientierten zu einer angebotsorientierten Energiepolitik bewegen. Dieses Vorhaben war allerdings zuerst sehr umstritten, erst nach und nach konnte sich die Idee in der Gesellschaft und der Politik etablieren.

Welche Folgen hat die Energiewende?

Durch die Energiewende soll Energie in Zukunft effizienter genutzt werden, das bedeutet im Klartext: weniger Verbrauch, mehr Nutzen! Und wenn man weniger verschleißt, muss man auch weniger dafür bezahlen. Außerdem wird durch die Energiewende auch die Umwelt enorm entlastet, sodass sich wieder neue Rohstoffe bilden können. Ist das nicht der Fall, sind irgendwann alle Materialien aufgebraucht und der Mensch kann sich nicht mehr mit Energie versorgen. Ferner wird die CO2-Belastung reduziert, sodass auch dieses Umweltproblem kleiner wird. Schlussendlich sorgt der Atomausstieg dafür, dass schreckliche Unfälle in Atomkraftwerken nicht mehr passieren können und kein Atommüll mehr entsteht.

 

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