CleanKids-Magazin
Echtkind - Ausgesucht schönes Spielzeug ohne Schadstoffe

04.9.2012   |   Gesundheit

Pilzvergiftung: So helfen Sie richtig!

Die Pilzsaison hat begonnen. Neben Austernpilzen, Pfifferlingen und Wiesenchampignons aus heimischen Wäldern landen regelmäßig giftige Pilze auf dem Teller. Je nach Menge und Art kann ihr Verzehr zum Tod führen. Das DRK erklärt, woran Sie eine Vergiftung erkennen und wie Sie Erste Hilfe leisten können.

Tipp 1: Schwere Vergiftungen kommen oft mit Verspätung

DRK-Bundesarzt Prof. Peter Sefrin erklärt: „Erste Anzeichen einer Pilzvergiftung sind übelkeit, Krämpfe und Erbrechen, Schweißausbrüche, geistige Verwirrtheit, Unruhe oder Schläfrigkeit. Sie treten häufig direkt nach der Nahrungsaufnahme, innerhalb der ersten vier Stunden nach dem Verzehr, auf. Ein Auftreten der Beschwerden nach mehr als vier Stunden kann eine schwere Vergiftung als Ursache haben. Dann drohen Organschädigungen und es besteht akute Lebensgefahr.“

Tipp 2: Rettungsdienst und Giftnotruf einschalten

Setzen Sie beim Verdacht einer Pilzvergiftung den Notruf (112) ab und nehmen Sie Kontakt zur Giftinformationszentrale (z.B. 030 – 19 240) auf.

Folgen Sie den Anweisungen von Rettungsdienst und Giftinformationszentrale. Sprechen Sie den Betroffenen an und beruhigen Sie ihn. Fragen Sie geduldig nach, wann welche Pilzart verzehrt wurde und wann die ersten Beschwerden aufgetreten sind. Zur Eingrenzung der Vergiftungsart und der Einleitung gezielter Behandlungsmaßnahmen benötigt der Rettungsdienst möglichst genaue Angaben über Ursache, Verlauf und über Art, Zustand, Lagerung sowie Transport der Pilze. Beschreiben Sie so gut wie möglich, was passiert ist.

Verwenden Sie keine Hausmittel, z.B. Milch. Sollte der Betroffene sich erbrechen, geben Sie ihm dabei Hilfestellung. Führen Sie jedoch kein zusätzliches Erbrechen herbei. Stellen Sie das Erbrochene, ggf. auch Reste der Mahlzeit sicher und übergeben Sie sie dem Rettungsdienst.

Tragen Sie nach Möglichkeit Schutzhandschuhe. überprüfen Sie immer wieder Atmung und Bewusstsein, beruhigen und trösten Sie den Betroffenen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Bei Bewusstlosigkeit und normaler Atmung rufen Sie laut um Hilfe, damit Umstehende auf die Notfallsituation aufmerksam werden. Bringen Sie den Betroffenen in die stabile Seitenlage und decken Sie ihn zu.

Bei fehlender normaler Atmung und Bewusstlosigkeit beginnen Sie mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung (30mal Herzdruckmassage und 2mal Atemspende im Wechsel.) „Drücken Sie bei der Herzmassage mit dem Handballen das Brustbein ca. 5-6 cm tief ein, und zwar mehr als 3mal pro 2 Sekunden. Die Herzdruckmassage sollte eine Frequenz von mindestens 100 bis maximal 120mal pro Minute haben. Führen Sie die Maßnahme bis zum Eintreffen des Rettungsdiensts fort.“, so Prof. Sefrin.

Tipp 3: So beugen Sie vor

Häufigste Ursache für Pilzvergiftungen ist die falsche Bestimmung bzw. die Verwechslung von Pilzarten. Essen Sie nichts, was Sie nicht eindeutig bestimmen können. Transportieren und lagern Sie Pilze in einem gut belüfteten Korb, in Plastiktüten können sich Pilze schnell zersetzen. Pilze sollten möglichst schnell verwertet werden: Verdorbene Pilze lösen eine Lebensmittelvergiftung aus. Achten Sie auf die richtige Zubereitung und ausreichende Garzeiten, nur wenige Pilze darf man roh verspeisen.

Vergiftungsgefahr

Was tun bei Vergiftungen?
Stoffe die Vergiftungen auslösen allgegenwärtig. Wenn die Kinder zu laufen beginnen und ihre Umgebung erkunden ist alles ersteinmal Interessant. Gefahren können sie noch nicht einschätzen. Vergiftungen sind mit die Häufigsten Notfälle im Kleinkindalter. Im Haushalt sind

Stichwörter: 




Bitte beachten Sie, dass alle Meldungen den Kenntnisstand zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergeben!

help
Getestet und Empfohlen: Swagbucks-Bonus für Eltern

– Anzeige –

Wichtiger Hinweis zu Gesundheitsthemen

Aktuelle Tests…

ot-anilin

ÖKO-TEST Anilin in Kinderprodukten: Im roten Bereich

Anilin ist ein Farbstoffbestandteil, der unter Krebsverdacht steht. Das ÖKO-TEST-Magazin wollte in der aktuellen September-Ausgabe wissen, ob Kinderprodukte wie Jeans, Schuhe, Strumpfhosen und Malkreiden damit belastet sind. Fast alle 32 untersuchten Produkte enthalten – teilweise sogar große Mengen – Anilin und in einigen Fällen auch andere aromatische Amine.


– Anzeige –
Buch- und Lesetipps

Buchtips der Redaktion

In unseren Buch- und Lesetipps stellen wir ab und an interessante Lektüre vor. Da ist für Mama, Papa und die Kinder immer was dabei. Zur Übersicht >>

Aufgepasst bei Baby-Nestchen

Gitterbettschutz und Baby-Nestchen – Erstickungsgefahr für Säuglinge und Kleinkinder

Gitterbettschutz und Baby-Nestchen
Erstickungsgefahr für Säuglinge und Kleinkinder

Neben Stofftieren, Kissen, Decken können auch Baby-Nestchen die Gefahr für einen Erstickungstod erhöhen. Todesfälle haben in den letzten Jahren stark zugenommen

Babyschuhe ??? besser nicht !

Immer wieder - Schadstoffe und Gifte in Babyschuhen

Krabbelschuhe, Lederpuschen, Lauflernschuhe
In den letzten Wochen wurden vermehrt Babyschuhe zurückgerufen oder vom Markt genommen. Grund hierfür: Schadstoffe und Gifte wie etwa Chrom VI, Schimmel, Weichmacher, PAK's - allesamt sehr problematische Stoffe, die auf keinen Fall an Babyfüße gehören. 


Kindergeld: Auszahlungstermine 2015 der Familienkasse