Asthmaspray – Nicht immer gleich schütteln

Zur Asthmabehandlung verordnet der Arzt Dosier-Aerosole oder Pulverinhalatoren. Beide sprühen das Medikament in die Atemwege. Bei der Anwendung ist jedoch ein großer Unterschied zu beachten, berichtet die „Apotheken Umschau“: Gasbetriebene Dosieraerosole müssen vor Gebrauch geschüttelt werden.

Bei vielen Pulver-Inhalatoren aber ist dies tabu, weil dadurch das Medikament blockiert wird.

Deshalb sollte man sich die Handhabung des Präparates in der Apotheke genau erklären lassen.

Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“
www.apotheken-umschau.de

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Hintergrund Asthma bronchiale

Das Asthma bronchiale (von griechisch ἆσθμα, „Atemnot“, oft auch vereinfachend nur Asthma genannt), ist eine chronische, entzündliche Erkrankung der Atemwege mit dauerhaft bestehender Überempfindlichkeit. Bei entsprechend veranlagten Personen führt die Entzündung zu anfallsweiser Luftnot infolge einer Verengung der Atemwege – einer sogenannten Bronchialobstruktion (Definition des international consensus report). Diese Atemwegsverengung wird durch vermehrte Sekretion von Schleim, Verkrampfung der Bronchialmuskulatur und Bildung von Ödemen der Bronchialschleimhaut verursacht, sie ist durch Behandlung rückbildungsfähig (reversibel). Eine Vielzahl von Reizen verursacht die Zunahme der Empfindlichkeit der Atemwege (bronchiale Hyperreaktivität oder auch Hyperreagibilität) und die damit verbundene Entzündung. Fünf Prozent der Erwachsenen und sieben bis zehn Prozent der Kinder leiden an Asthma bronchiale.

Asthma bronchiale beginnt in der Regel schon im Kindesalter und ist die häufigste chronische Erkrankung dieses Lebensabschnitts. Zum Vorkommen (Prävalenz) des Asthma bronchiale in Deutschland gibt es unterschiedliche Aussagen. Etwa fünf Prozent der Erwachsenen und bis zu zehn Prozent der Kinder sind betroffen. Die Zahl der asthmabedingten Todesfälle in Deutschland beträgt etwa 5000 pro Jahr. Frauen erkranken häufiger an Asthma als Männer. – weiterelesen >>

 

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1 Antwort

  1. Richard Friedel sagt:

    Kleiner Ratgeber Asthma. Nobelpreisgekrönte Forschung zeigt einen Weg von dem ewigen Spray

    Laut der Forschung hat Stickoxid (chemische Formel: NO) aus der Nase in sehr geringen Mengen eine große Wirkung auf die bei Asthmatikern mangelhafte Atmungstiefe. Laut Asthmaseiten im Netz soll eine Asthmabehandlung nicht wie seit Jahrzehnten festgelegt mit Medikamenten für die Lunge sondern durch Behandlung einer allergischen Rhinitis (allergischen Nasenverstopfung) von statten gehen. So ist eine Behandlung der Nase durchaus logisch und sinnvoll. Siehe http://www.yogaimzentrum.de/Infowelt/Die-Binduartikel-online-lesen/Bindu-11/Atme-durch-die-Nase! Für den Text eines Vortrags von Professor Eddie Weitzberg.

    Eine weitere Anwendung für Stickoxid aus der eigenen Nase ist bei http://www.erkaeltung-online.de/de/symptome-und-verlauf/symptome/schnupfen/brummen-statt-summen/ erklärt. Das Summen kurbelt die Erzeugung des Stickoxids und so tötet Keime.

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