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28.7.2012   |   Ernährung

Sommerliches Grillvergnügen ohne Salmonellen

Endlich Sonne und hochsommerliche Temperaturen – die richtige Zeit für Grillfeste. Doch die Wärme ist das ideale Klima für Bakterien, die sich in Lebensmitteln stark vermehren können. „Im Sommer steigt das Risiko für eine Salmonelleninfektion“, so Marianne Rudischer, Ernährungsmedizinische Beraterin der BARMER GEK. „Wer bei der Zubereitung der Speisen ein paar Dinge beachtet, kann die Grillparty aber unbeschwert genießen.“

Vor allem in Fleisch- und Wurstwaren, Hackfleischerzeugnissen, frischem oder tiefgefrorenem Geflügel und aus Eiern hergestellten Speisen stecken die stäbchenförmigen Bakterien. Allerdings sieht, riecht und schmeckt man Salmonellen nicht.

Achtung: Salmonellengefahr bei rohen Sprossen >>

Wer ein Grillfest vorbereitet, sollte daher besonders auf Lagerung und Kühlung achten: Fleisch am besten ohne Verpackung im Kühlschrank lagern und tiefgefrorenes Grillfleisch im Kühlschrank auftauen. „Das Grillfleisch sollte man möglichst lang in einer Kühltasche aufbewahren und dann schnell grillen“, rät Rudischer. „Hacksteaks sehr gut durchbraten und Fleisch nicht medium servieren.“

Vorsicht auch bei Übriggebliebenem, denn durch nachträgliche Kühlung oder Tiefgefrieren können die Erreger nicht abgetötet werden. Hackfleisch daher in jedem Fall noch am selben Tag verbrauchen.

Salmonellenfreie Beilagen anbieten

Als Dessert kann man anstelle von eihaltiger Mousse au Chocolat zur Abwechslung frisches Obst anbieten. „Das hat noch einen Vorteil: Melonen oder Ananas liegen nicht so schwer im Magen wie sahnehaltige Nachspeisen und durch den hohen Wasseranteil erfrischen sie quasi von innen“, so Rudischer. Wer beim Kartoffel- oder Nudelsalat nicht auf Mayonnaise verzichten möchte, kann auf Nummer sicher gehen und die Mayonnaise mit einem hartgekochten Eigelb selbst herstellen: Dazu das Eigelb mit einem Teelöffel auslösen und mit einer Gabel zerdrücken. Weil das gekochte Eigelb nicht so viel Öl aufnimmt wie rohes, es zunächst mit etwas Flüssigkeit wie Essig, Zitronensaft oder Joghurt gut verrühren oder mixen. Dann erst das Öl und die restlichen Zutaten unterrühren.

BARMER GEK 2012
www.barmer-gek.de




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