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24.7.2012   |   Kindersicherheit

Kindersicherheit: Im Sommer sicher spielen – Tipps zur Unfallverhütung beim Spielen


Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Mehr Sicherheit für Kinder e.V. gibt Tipps zur Unfallverhütung beim Spielen

Der Sommer gilt als unfallträchtige Jahreszeit, denn Kinder spielen viel draußen und begeben sich im Urlaub an unbekannte Orte. Alltägliche Routinen der Familie sind in der Ferienzeit aufgehoben oder verändert. Wie zu jeder Jahreszeit gilt auch für den Sommer: Kinder verunglücken in jedem Alter anders – für jede Altersgruppe gibt es „typische“ Unfallmechanismen. Die BAG Mehr Sicherheit für Kinder e.V. hat die wichtigsten Tipps für einen unfallfreien Sommer zusammengestellt. Hintergrund ist der tödliche Unfall des zehnjährigen Sebastian beim Spielen im Sand auf der Insel Amrum in diesem Sommer.

 

Babys: Immer eine Hand am Kind, besonders am Wasser!

Grundsätzlich müssen Mütter und Väter von Kindern unter drei Jahren wissen, dass sie eine 24-stündige Aufsichtspflicht haben, also die Kleinen keinen Moment aus den Augen verlieren dürfen. Zum Beispiel beim Spielen am Strand oder im Planschbecken gilt: Immer eine Hand am Baby!

Kleinteile können für die Kleinsten gefährlich werden, wenn sie diese in den Mund nehmen, verschlucken und in Erstickungsgefahr geraten. Ein Sicherheitscheck der Ferienwohnung einschließlich fremder Geräte und Spielsachen ist ratsam!

Kleinkinder und Kindergartenkinder: Stürze aus der Höhe verhindern!

Schwere Unfälle durch Stürze aus der Höhe – wie zum Beispiel aus dem Fenster oder auf dem Spielplatz – kommen in diesem Alter immer wieder vor. Wenn es heiß ist, werden Fenster geöffnet und dabei vergessen, dass kleine Kinder in kurzen unbeobachteten Augenblicken auf die Fensterbank klettern und in die Tiefe fallen können. Eltern sollten deshalb Kinder nie alleine im Raum lassen, sobald das Fenster offen ist und stets Fensterriegel verwenden. Für den Spielplatzbesuch gilt: „Um Kleinkinder beim Klettern nicht zu überfordern, sollten nur solche Geräte aufgesucht werden, bei denen die Kleinen selbständig hinauf und hinunter klettern können, dann ist die Sturzgefahr schon fast gebannt“, erklärt Martina Abel, Geschäftsführerin der BAG Mehr Sicherheit für Kinder e.V. in Bonn.

Grundschulkinder: Risiko einschätzen lernen!

Grundschulkinder haben häufig physische Fähigkeiten und Fertigkeiten, die sie schneller machen als der eigene Kopf denken kann. Fahrradunfälle kommen unter Grundschülern häufig vor. Ein weiteres Risiko lauert, wenn sie ihre Schwimmfähigkeit falsch einschätzen. „In diesem Alter ertrinken im Sommer immer wieder Kinder, weil sie beim Baden in Flüssen und Seen ihre Fähigkeiten überschätzen und Situationen falsch bewerten“, sagt Abel. „Unser Tipp: Kinder im Grundschulalter sollten nie alleine in Flüssen und Seen baden, sondern nur in Begleitung von Erwachsenen an Stellen, wo das Baden ausdrücklich erlaubt ist.“ Dass Buddeln und Höhlen graben – ein beliebter Freizeitspaß für Kinder – zur tödlichen Gefahr werden kann, hat der Erstickungsunfall im Sand auf Amrum gezeigt. Deshalb sollten Eltern mit ihren Kindern klare Spielregeln während der Ferienzeit vereinbaren wie zum Beispiel: Genau besprechen, wo gespielt wird sowie nur zu zweit spielen und regelmäßige Treffen mit den Erwachsenen verabreden!

Zur Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Mehr Sicherheit für Kinder e.V.

Die BAG in Bonn ist ein bundesweit tätiger Verein. Mitglieder sind unter anderem Ärzte- und Sportverbände sowie Rettungsorganisationen und technische Dienstleister. Hauptförderer sind Bundesministerien und Penaten, eine Marke des Unternehmens Johnson und Johnson. Die BAG setzt sich dafür ein, Kinderunfälle zu reduzieren und innovative Präventionsmaßnahmen für Heim und Freizeit zu entwickeln.

www.kindersicherheit.de




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