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19.7.2012   |   Gesundheit

Brandgefährlich: Nach der Massage in die Sonne


R+V-Infocenter: Zitrusöle machen die Haut überempfindlich für UVA-Strahlen – bei Massageölen auf Inhaltsstoffe achten

Sonnig, trocken und sehr heiß: In vielen Mittelmeerländern herrschen zur Zeit regelrecht tropische Temperaturen. Da kommt vielen Urlaubern eine erfrischende Massage mit Zitrusölen gerade recht. Doch Vorsicht: Wer sich danach in die Sonne legt, riskiert schwere Verbrennungen. „Die ätherischen Öle machen die Haut überempfindlich für UVA-Strahlen. Deshalb sollte ein Sonnenbad nach der Massage unbedingt tabu sein“, warnt Dr. Marko Ostendorf, Arzt beim Infocenter der R+V Versicherung.

Besonders gefährlich sind Massageprodukte, die Bergamotte- oder Limettenöl enthalten. Aber auch Zitronen-, Orangen- und Grapefruitöl sowie das Öl der Angelikawurzel können die Haut in Verbindung mit Sonnenlicht schädigen. „Es kommt zu phototoxischen Reaktionen. Starkes Schwitzen oder feuchte Haut fördern dies sogar noch“, erklärt Dr. Ostendorf. Die Folgen sind oft erst nach Stunden oder sogar nach Tagen zu sehen. Dabei reichen die Reaktionen von Rötungen über Pigmentflecke bis hin zu großflächigen Brandblasen – genau an den Stellen, an denen die eingeölte Haut der Sonne ausgesetzt war.

R+V-Experte Dr. Ostendorf rät deshalb, genau auf die Inhaltsstoffe von Massageölen oder Lotionen zu achten und im Zweifelsfall nachzufragen. Wenn die Produkte Zitrusöle enthalten, ist ein Sonnenbad je nach Hauttyp acht bis zwölf Stunden tabu – auch im Solarium. Wichtig: Fensterscheiben bieten keinen ausreichenden Schutz vor UVA-Strahlen, weder im Haus noch im Auto. Dasselbe gilt für leichte Sommerkleidung. Tipp des R+V-Infocenters: Massagen mit Zitrusölen auf den Abend legen.

Infocenter der R+V Versicherung
www.ruv.de




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