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18.7.2012   |   Ernährung

„Fresh-Cut“ Produkte – „verzehrfertig“ ist teuer und mit Vorsicht zu genießen


Verbraucherzentrale gibt Tipps zum Umgang mit küchenfertigen Salatmischungen und vorgeschnittenem Obst

Als „Fresh-Cut“ Produkte werden verzehr- oder küchenfertige Obst-,Gemüse- und Salatmischungen bezeichnet, die im Kühlregal des Lebensmitteleinzelhandels stehen. Aus Zeitmangel und Bequemlichkeit erfreuen sie sich trotz des höheren Preises immer stärkerer Nachfrage. Hersteller, Handel und Verbraucher müssen strenge Hygieneregeln beachten, damit der vermeintlich gesunde Salat nicht zu einer Infektionsgefahr wird.

„Fresh-Cut“ Produkte liegen voll im Trend und können eine Erleichterung bei der Essenszubereitung und Erhöhung des Obst-, Gemüse- und Salatkonsums sein. Berufstätige haben die Möglichkeit, auf die Schnelle für unterwegs oder zum Verzehr am Arbeitsplatz einen gesunden Snack zu kaufen. Tüte oder Plastikschale aufreißen, Dressing aus Beutel oder Schälchen drüber und schon ist der Salat fertig. Doch diese Arbeitserleichterung birgt Risiken: So hat das Bundesinstitut für Risikobewertung im Juni 2011 eine Meldung mit dem Titel „Hohe Keimbelastung in Sprossen und küchenfertigen Salatmischungen“ veröffentlicht.

Untersuchungen zeigten, dass Keime sich in fertig verpackten Sprossen und küchenfertigen Salatmischungen bereits innerhalb von wenigen Tagen stark vermehren und am Ende des Mindesthaltbarkeitsdatums die Keimbelastung sehr hoch ist.

Frische Sprossen und küchenfertige Salatmischungen aus der Tüte, die Tage zuvor geschnitten, gewaschen und verpackt wurden, gehören zu den leicht verderblichen Lebensmitteln. Obwohl sie gekühlt aufbewahrt werden, besteht die Möglichkeit eines schnellen mikrobiellen Verderbs und die Gefahr der Besiedelung mit krankmachenden Keimen.

Während intakte Salat- oder Kohlblätter einen gewissen natürlichen Schutz gegen Keime aufweisen, zerstört das Schneiden diesen Schutz. Durch das Zerkleinern tritt an den Schnittflächen Zellsaft aus, der einen guten Nährboden für Keime darstellt. Die in den Plastikverpackungen herrschende Luftfeuchte bietet zudem ein ideales Klima für das Wachstum von Bakterien.

Deshalb lautet der Expertenrat, Sprossen und küchenfertige Salatmischungen kühl zu lagern, schnell zu verbrauchen und vor dem Verzehr nochmals gründlich zu waschen – obwohl die Anbieter sie als „verzehrfertig“ oder „küchenfertig gewaschen“ beschreiben.

Auch vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums sollten Verbraucher die Produkte hinsichtlich Verfärbungen, Schimmelbefall und Flüssigkeitsansammlung sowie fauligen Geruch genau überprüfen und nur einwandfreie Ware verzehren.

Personen mit geschwächter Immunabwehr rät das Bundesinstitut für Risikobewertung vorsorglich vom Verzehr ab.

Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein e.V.
www.verbraucherzentrale-sh.de




Bitte beachten Sie, dass alle Meldungen den Kenntnisstand zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergeben!

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