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29.6.2012   |   Haus & Garten - Kindersicherheit

Spielgeräte im Garten: Beim Kauf auf GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit achten


Gerade bei starker Nutzung ist es sinnvoll, wenn Eltern die Geräte in kurzen Abständen regelmäßig auf Standfestigkeit und Materialzustand testen

Ist der heimische Garten groß genug, entscheiden sich viele Eltern, einen eigenen Mini-Spielplatz für die Kleinen aufzubauen. Die Auswahl an Geräten kann dabei leicht verwirren. Daher ist es von Vorteil, wenn die Geräte vor dem Kauf begutachtet werden können. „Fallen dabei scharfe Kanten, spitze Ecken, splittrige Oberflächen, herausstehende Schrauben, Gewinde oder Spalten auf, an denen sich Kinder die Finger einklemmen können, dann sollte das Produkt nicht in die engere Wahl kommen,“ empfiehlt Rolf Ohlsen, Experte für Gartenspielgeräte bei TÜV Rheinland.

Sein Tipp: Käufer, die sich für Artikel mit dem GS-Zeichen entscheiden, sind auf der sicheren Seite. Es steht für geprüfte Sicherheit und regelmäßige, unabhängige Herstellungskontrollen. Natürlich ersetzt sicheres und qualitativ hochwertiges Spielgerät nicht die Sorgfaltspflicht der Eltern.

Schon beim Aufbau gibt es einiges zu beachten, sagt Ohlsen: „Asphalt und Beton sind nicht die richtigen Untergründe. Besser sind Rasen, Sand oder spezielle elastische Fliesen aus dem Baumarkt, damit ein möglicher Fall gedämpft wird.“ Außerdem benötigen Schaukel, Wippe und Rutsche einen ausreichenden Abstand zu den umliegenden Gebäuden, Bäumen und Zäunen. „Wichtig ist auch, die pralle Sonne zu meiden. Besonders Rutschen aus Metall heizen schnell auf und sorgen im schlimmsten Fall für schmerzhafte Verbrennungen“, fügt der Fachmann hinzu. Ob Spielgeräte aus Metall deshalb ungünstiger sind als jene aus Holz oder Kunststoff, lässt sich nicht pauschal sagen. Die Wahl des Materials ist auch Geschmacksache. Was allerdings auf jeden Fall dabei sein muss: eine ausführliche und gut verständliche Aufbauanleitung mit Gebrauchsanweisung. Hier muss nicht nur gut erklärt werden, wo und wie man das Spielzeug am besten montiert, sondern auch, wie man es wartet.

Gerade bei starker Nutzung ist es sinnvoll, wenn Eltern die Geräte in kurzen Abständen regelmäßig auf Standfestigkeit und Materialzustand testen. Im Herbst und Frühjahr ist eine umfangreiche Überprüfung von Vorteil. Je nach Material kann dann Rost vorgebeugt, Abnutzung frühzeitig erkannt und Schäden behoben werden. Dann hält das mitunter teure Spielgerät deutlich länger.

TÜV Rheinland
www.tuv.com




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