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29.5.2012   |   Ernährung - TV-Tipps

TV-Tipp: Wie gut ist unser Mineralwasser? – „ZDFzoom“ deckt auf


Hersteller reagieren bereits auf schlechte Testergebnisse – Fast alle der untersuchten Wässer enthalten Schadstoffe oder Verunreinigungen

134 Liter Mineralwasser hat jeder Deutsche im vergangenen Jahr durchschnittlich getrunken.1980 lag der Durchschnitt bei gerade einmal 40 Litern pro Kopf. Neben bestimmten Markenprodukten werden immer mehr Mineralwässer bei Discountern gekauft. In der „ZDFzoom“-Ausgabe „Abgefüllt und aufgetischt – Wie gut ist unser Mineralwasser?“ am Mittwoch, 30. Mai 2012, 23.15 Uhr, blicken die Autoren Annette Heinrich, Christian Hestermann und Christoph Caron hinter die Kulissen eines stark konkurrierenden und lukrativen Wirtschaftsektors.

UPDATE 30.05.2012: Alle Ergebnisse und weitere Informationen >

Seit einigen Jahren entdecken Experten in Testreihen immer wieder Schadstoffe und Verunreinigungen in der Wasserflasche. Qualitätskontrollen von staatlicher Seite finden bei Mineralwässern nur stichprobenartig statt. Und die „deutsche Mineral- und Tafelwasserverordnung“ enthält für einige Stoffe zum Teil keine Regelungen.

Die Autoren von „ZDFzoom“ haben sich auf Spurensuche begeben und 20 Mineralwässer prüfen lassen. Drei beauftragte Labore untersuchten die Wässer auf Uran, Keime und Pestizidmetabolite – Rückstände von Pflanzenschutzmitteln. Für „ZDFzoom“ wurde mit einem neuartigen Analyseverfahren auf künstliche Süßstoffe getestet, da diese trotz Kläranlagen auch aus menschlichen Abwässern in Mineralwasser gelangen können.

Die Testergebnisse waren deutlich:

Fast alle der untersuchten Wässer enthalten Schadstoffe oder Verunreinigungen.

Eines der getesteten Mineralwässer überschreitet den Grenzwert für Uran bei Säuglingswässern sogar um das Sechsfache. Mit dem Ergebnis konfrontiert kündigte ein Hersteller weitere eigene Untersuchungen an.

In einem Mineralwasser fanden die Labore Rückstände von zehn verschiedenen Pestizidmetaboliten. Gegenüber den für diesen Hersteller zuständigen Überwachungsbehörden in Nordrhein-Westfalen erklärte der Abfüller, er plane freiwillig die Stilllegung der betroffenen Brunnen.

Generell halten einige Landesverbraucherschutzministerien die Mineral- und Tafelwasserverordnung für veraltet. Das Land Nordrhein-Westfalen sieht Handlungsbedarf und erklärt, Grenzwerte für vom Menschen gemachte Verunreinigungen in Mineralwässern seien „dringend notwendig“.

Am Sendetag sind umfangreiche Informationen zum Thema Mineralwasser auf ZDF.de abrufbar.

24.6.2011
ÖKO-TEST stille Mineralwässer – Alles andere als rein

Johannes Remmel, Verbraucherschutzminister aus Nordrhein-Westfalen, hat angesichts der ÖKO-TEST-Ergebnisse angekündigt, notwendige Maßnahmen zu veranlassen. Diese sollen von der Sanierung der Brunnen bis hin zu möglichen Stilllegungen reichen. Fast jedes dritte Mineralwasser ist mit Abbauprodukten von Pestiziden belastet. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung von ÖKO-TEST.




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