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30.4.2012   |   Gesundheit

Zeckentest unnötig


Eine Behandlung nach Zeckenbiss ist erst sinnvoll, wenn sich Krankheitszeichen zeigen

Zecken sind die Angsttiere der Deutschen, die Begriffe FSME und Borreliose in die Alltagssprache eingedrungen. Aber es ist weder nötig, jede Zecke, die jemanden gebissen hat, auf die Erreger untersuchen zu lassen, noch gleich eine Antibiotikum-Therapie zu beginnen, erklärt Dr. Rainer Oehme vom Referat für Infektiologie des Landesgesundheitsamtes Baden-Württemberg im Patientenmagazin „HausArzt“.

Auch wenn die Zecke selbst infiziert war, bedeute das nicht, dass der Erreger auch auf den Menschen übergegangen sein müsse. Man solle sich die Bissstelle merken und bei Auffälligkeiten den Arzt auf die Zecken-Attacke hinweisen. Viel zu oft würden unnötige Antibiotikatherapien verordnet.

Das PatientenMagazin „HausArzt“ gibt der Deutsche Hausärzteverband in Kooperation mit dem Wort & Bild Verlag heraus. Die Ausgabe 2/2012 wird bundesweit in Hausarztpraxen an Patienten abgegeben.

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