Wichtige Verbraucherinformation: Ministerium veröffentlicht die Nummer der mit Dioxin belasteten Eier

Das Verbraucherschutzministerium NRW veröffentlicht die Stempelnummer der mit Dioxin belasteten Bio-Eier eines Hofes in Nordrhein-Westfalen im Internet unter www.umwelt.nrw.

Anhand der Stempelnummer auf den Eiern können die Verbraucherinnen und Verbraucher nachvollziehen, ob sie mit Dioxin belastete Eier gekauft haben oder nicht:

0-DE-0521041
sofort entsorgen

Sollten sie Eier mit diesem Stempel besitzen, informieren sie uns bitte (dioxin@cleankids.de) über deren Ursprung, bzw. wo diese gekauft wurden.

 

Antworten auf häufig gestellte Fragen:

Welche Maßnahmen werden ergriffen?
Bisher ist die Ursache der Belastung mit dioxinähnlichen PCB unklar und damit auch das Ausmaß des Problems. Es werden Proben von Eiern, Futtermittel und vom Boden eines Betriebes untersucht. Zudem werden die Lieferwege der verkauften Eier ermittelt.

Welche Eier sind betroffen?
Es handelt sich um Bio-Eier aus einem Betrieb aus NRW. Um den Verbraucherinnen und Verbrauchern die Möglichkeit zu geben, Eier aus dem betroffenen Betrieb zu erkennen und auf den Verzehr zu verzichten, wird die Stempelnummer auf den betroffenen Eiern auf der Homepage des Verbraucherschutzministeriums veröffentlicht.

Sind mit Dioxin belastete Eier gesundheitsgefährdend?
Werden im Einzelfall betroffenen Lebensmittel verzehrt, so ist davon auszugehen, dass bei geringem Verzehr von belasteten Produkten keine akuten Gesundheitsgefahren für Verbraucherinnen und Verbraucher bestehen. Allerdings haben Dioxine in Lebensmitteln nichts zu suchen.

Informationen zu Dioxinen in Lebensmittel sind zu finden auf den Internetseiten des Bundesinstitutes für Risikobewertung (BfR) unter www.bfr.bund.de

 

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Letztmalig wurden Eier des betroffenen Hofes am 7. März in Verkehr gebracht. Sie hatten das Mindesthaltbarkeitsdatum 31. März. Bei Untersuchungen von Eiern eines Bio-Betriebes in NRW sind überhöhte Werte von dioxinähnlichem PCB (Polychlorierte Biphenyle) festgestellt worden. Zuerst waren die Werte bei Eigenkontrollen durch ein privates Labor aufgefallen. Daraufhin wurden amtliche Proben genommen und untersucht.

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