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04.4.2012   |   Produkttests

Hessisches Landeslabor: Verbotene Weichmacher in Spielpuppen gefunden


Hessisches Landeslabor untersuchte Ware aus China

Spielzeug wird gerade vor Festen wie Ostern verstärkt gekauft und an Kinder verschenkt. „In den vergangenen Monaten sind in Europa vermehrt Spielpuppen aus PVC aufgefallen, die verbotene Weichmacher enthielten. Mit verbotenen Weichmachern belastetes Spielzeug enthält toxikologisch bedenkliche Stoffe, die beim Spielen in den Mund gelangen und damit in den Körper aufgenommen werden können“, so der Direktor des Hessischen Landeslabors, Prof. Dr. Hubertus Brunn. „Kinder reagieren auf diese Fremdstoffe bekanntermaßen in vielen Fällen viel empfindlicher als Erwachsene. Also muss man insbesondere eine Zufuhr solcher Stoffe nach Möglichkeit unterbinden“, betonte Brunn.

Seit Anfang 2007 ist die Verwendung von sechs Weichmachern (Phthalsäureester) aufgrund deren fortpflanzungsgefährdender und fruchtschädigender Wirkung in Spielwaren und Babyartikeln verboten.

Im Hessischen Landeslabor (LHL) wurden infolge eines Anfangsverdachts im Zuge eines Ermittlungsverfahrens bei einem Frankfurter Importeur 14 verschiedene Puppensets aus China vorsorglich untersucht.

Bei sechs dieser Puppen wurden Weichmacher in verschiedenen Teilen des Puppenkörpers und in den Accessoires nachgewiesen. Der europaeinheitliche Grenzwert von 0,1 % für diese Weichmacher wurde bei den entsprechenden Proben um ein Vielfaches überschritten.

Internet: www.lhl.hessen.de

 

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