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30.3.2012   |   Produkttests

ÖKO-TEST Wimperntusche – Verbotene krebserregende Stoffe auf den Wimpern

Nitrosamine gehören zu den stärksten bekannten krebserregenden Stoffen. Sie sind deshalb auch verboten. Dennoch stecken sie in manchen Wimperntuschen, wie das Frankfurter Verbrauchermagazin ÖKO-TEST in einem aktuellen Test herausgefunden hat. In zwei Produkten fand das Labor sogar mehr als 20 Mikrogramm, weshalb diese nicht verkehrsfähig sind und aus den Verkaufsregalen genommen werden müssten.

Doch Nitrosamine sind nicht die einzigen gefährlichen Inhaltsstoffe in den Mascaras. Zwei enthalten als Konservierungsmittel krebsverdächtiges und Allergien auslösendes Formaldehyd bzw. Substanzen, die diesen Stoff abgeben. Fünf weitere Produkte beinhalten Parabene, welche vermutlich hormonell wirken. Auch künstlichen Moschusduft fand das Labor in einem Produkt. Dieser reichert sich im menschlichen Fettgewebe an.

ÖKO-TEST kritisiert außerdem die Werbung mancher Kosmetikhersteller, in der schlichtweg Verbrauchertäuschung betrieben wird: Denn statt auf die angeblich wimpernverlängernde Wirkung der Mascara zu setzen, werden den Models Kunstwimpern angeklebt oder die Fotos stark nachbearbeitet. 

Das ÖKO-TEST-Magazin April 2012 gibt es seit dem 30. März 2012 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Euro.

ÖKO-TEST Verlag GmbH – www.oekotest.de

 

Nicht verkehrsfähig?!
Wie das Verbrauchermagazin weiter mitteilt, wurden im Agnes B. Volum’Up Mascara und dem Isadora Build-Up Mascara Extra Volume mehr als 20 Mikrogramm pro Kilogramm des Nitrosamins NDELA gefunden. Nach Angaben von Ökotest würde das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) bei diesen Werten einen Verkaufsstopp verhängen und die beiden Produkte als nicht verkehrsfähig einstufen. Weiterlesen >>

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