Ohne Kind einkaufen – Den Tricks der Verkaufsstrategen sind Kinder hilflos ausgeliefert

Niemand geht gern mit Kindern einkaufen. Die letzten Meter vor der Kasse mit den Süßigkeiten in Griffhöhe heißt bei Eltern nicht umsonst „Quengelzone“. In Supermärkten werden die Süßwaren so präsentiert, dass die Kleinen prompt darauf reagieren.

Und auf bestimmte Farben, Signale und Figuren springen die Kleinen nachweislich an. „Kinder gewinnen zunehmend Macht über familiäres Haushaltsgeschehen“, bestätigt Dr. Vanessa Haselhoff, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der TU Dortmund, im Apothekenmagazin „BABY und Familie“. „Seien Sie wachsam, erziehen Sie Ihre Kinder zu Konsumkritik“, sagt Vanessa Haselhoff.

Wenn Eltern begründen, dass bestimmte Sachen nicht gekauft werden, weil sie zu teuer, zu ungesund oder zu süß sind, hörten Kinder Studien zufolge tatsächlich oft mit dem Quengeln auf.

Das Apothekenmagazin „BABY und Familie“ 3/2012 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

Apothekenmagazin „BABY und Familie“
www.baby-und-familie.de

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2 Antworten

  1. rr sagt:

    Überhaupt macht es Sinn Entscheidungen den Kindern gegenüber zu begründen. Das nimmt der Entscheidung die Willkür und das Kind versteht und lernt. Der Effekt ist zudem nachhaltig. Man muss nicht jedes Mal erneut darum kämpfen.

  2. grievedesign sagt:

    Das kann ich nur bestätigen. Ich gehe gerne mit meiner Tochter (5) einkaufen, sie fragt ganz lieb, wenn sie Süßigkeiten o.ä. an der Kasse haben möchte, akzeptiert aber auch problemslos ein begründetes NEIN.
    Das gilt übrigens auch für die minderwertigen Billig-Einmal-Spielzeuge „Made in China“, die wir nicht kaufen. Nachdem wir unserer Tochter erklärt haben, warum wir uns diese Produkte nicht anschaffen, ist sie da quasi „auf unserer Seite“! Interessanter Weise haben auch Kinder in dem Alter bereits ein gutes Qualitätsempfinden – die Billigst-Produkte werden von ihr erkannt und gemieden 🙂

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