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25.2.2012   |   EHEC

Keine weiteren EHEC-Erkrankungen in Hamburg – mit E-Coli Kontaminierter Käse gefunden


Per Zufallsfund wurde im Rahmen der umfangreichen Untersuchungen ein Rohmilchkäse mit EHEC-Bakterien gefunden und aus dem Verkehr gezogen.

Das sechsjährige Mädchen aus Altona, das am vergangenen Wochenende an den Folgen einer EHEC-Erkrankung verstorben ist, war an einem Erreger der Serogruppe O157 erkrankt. O157 ist eine der am häufigsten isolierten EHEC-Serogruppen, sowohl in Deutschland also auch weltweit. Dies ergaben jetzt Untersuchungen des Instituts für Hygiene und Umwelt. Die Epidemie in 2011 wurde von einem anderen Erreger (EHEC O104) ausgelöst. Hier besteht also definitiv kein Zusammenhang.

Bisher sind keine weiteren EHEC-Erkrankungen in Hamburg bekannt geworden. Weitere Infektionen sind unwahrscheinlich, da die Inkubationszeit seit Erkrankung des sechsjährigen Mädchens überschritten ist. Es handelt sich somit nach derzeitigem Erkenntnisstand um einen tragischen Einzelfall.

Kontaminierter Käse gefunden

Bei der Suche nach der Infektionsquelle wurden auch Lebensmittelproben aus dem Einzelhandel untersucht. Die Quelle konnte bisher nicht ermittelt werden. Allerdings wurde als Zufallsfund im Rahmen der umfangreichen Untersuchungen ein Rohmilchkäse mit EHEC-Bakterien gefunden. Es handelt sich hierbei nicht um den gleichen Erregertyp, an dem das Mädchen aus Altona erkrankt war. Dies bestätigen sowohl Untersuchungen des Instituts für Hygiene und Umwelt als auch des Nationalen Referenzlabors des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR).

Der Käse kommt folglich als Infektionsquelle für die verstorbene Sechsjährige nicht in Frage. Dennoch darf ein mit EHEC-Bakterien kontaminiertes Lebensmittel selbstverständlich nicht gehandelt werden. Das Verbraucherschutzamt Altona hat die betroffene Ware unverzüglich aus dem Verkehr gezogen. Die zuständigen Behörden auch außerhalb Hamburgs wurden informiert, damit dies auch bundesweit geschieht.

Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz Hamburg

 

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