Grippewelle erreicht Rheinland-Pfalz

Die Grippewelle kommt spät, aber sie kommt: 33 Menschen haben sich bislang in Rheinland-Pfalz mit Influenza-Viren angesteckt – Tendenz weiter steigend. Das zeigen die landesweiten Meldezahlen der rheinland-pfälzischen Gesundheitsämter, die im Landesuntersuchungsamt (LUA) ausgewertet werden.

In den meisten Fällen ist es der Influenza-Erreger vom Subtyp A(H3N2), der die Menschen ans Bett fesselt. Nur noch eine untergeordnete Rolle spielt in dieser Grippesaison der ehemals pandemische Subtyp A(H1N1), der Erreger der sogenannten „Schweinegrippe“. Noch in der vergangenen Influenza-Saison war dieser Erreger für rund zwei Drittel aller Erkrankungen verantwortlich gewesen.  

Diese beiden sowie weitere Influenza-Erreger werden von der Grippeschutzimpfung abgedeckt. Kurzentschlossene können sich auch jetzt noch gegen die Grippe impfen lassen. Empfohlen wird die Impfung besonders für chronisch Kranke, ältere Menschen, Schwangere und medizinisches Personal.   Die Grippe unterscheidet sich von grippalen Infekten durch den plötzlichen und heftigen Ausbruch der Erkrankung mit hohem Fieber, trockenem Reizhusten, Halsschmerzen, Muskel- und/oder Kopfschmerzen, Schwäche und Schweißausbrüchen.  

 

Mit einfachen Hygiene-Tipps kann man sich vor Influenza-Viren schützen:

Die Hände sollten regelmäßig gewaschen werden, auch zwischen den Fingern.

Beim Niesen Abstand zu anderen Personen halten und in die Armbeuge niesen und husten, nicht in die Hand.

Fenster auf, Viren raus: Regelmäßiges Durchlüften verringert die Zahl von Viren in einem Raum.

Die Grippe ist sehr ansteckend. Erkrankte tun sich selbst und ihren Kolleginnen und Kollegen keinen Gefallen, wenn sie sich trotz deutlicher Krankheitssymptome an den Arbeitsplatz schleppen.

 

Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz
www.lua.rlp.de

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