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22.2.2012   |   EHEC

Hamburg: Sechsjährige nicht an Epidemie-Erreger aus 2011 erkrankt

Das sechsjährige Mädchen aus Altona, das am Wochenende an den Folgen einer EHEC-Erkrankung verstorben ist, war nicht an dem Erregertyp O104 erkrankt. Dies konnte heute mittels eines Schnelltests ausgeschlossen werden. Der Erregertyp O104 hatte 2011 in Deutschland eine EHEC-Epidemie ausgelöst. Um welchen Erregertyp es sich in diesem Fall handelt, ist noch unklar. Weitere Untersuchungen laufen.

 „Das der Schnelltest keinerlei Übereinstimmung ergeben hat, ist ein sehr beruhigendes Ergebnis.“, so Gesundheitssenatorin Prüfer-Storcks. „Da es sich aber im aktuellen Fall um eine EHEC-Infektion mit einem schnellen und tragischen Verlauf handelt, geben wir die Suche nach dem Erreger nicht auf. Deshalb werden im Institut für Hygiene und Umwelt derzeit weitere Proben untersucht.“

Im Institut für Hygiene und Umwelt wurden in den letzten Tagen Stuhlproben des verstorbenen Mädchens untersucht. Die Ergebnisse bestätigen eine Infektion mit giftbildenden EHEC-Bakterien. Da der genetische Schnelltest auf den Erregertyp O104 negativ war, ist eine sogenannte Serotypisierung notwendig, um den Erregertyp genau zu bestimmen. Die notwendigen Untersuchungen sind sehr zeitaufwendig, mit Ergebnissen ist nicht vor nächster Woche zu rechnen.

Bundesweit treten jährlich rund 900 EHEC-Infektionen und ca. 60 Erkrankungen des Hämolytisch-Urämischen-Syndroms (HUS), verursacht durch EHEC, auf. In Hamburg belaufen sich die Zahlen auf rund 20 bis 30 EHEC-Infektionen jährlich sowie bis zu fünf Erkrankungsfälle des Hämolytisch-Urämischen-Syndroms (HUS).

 

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