CleanKids-Magazin
Echtkind - Ausgesucht schönes Spielzeug ohne Schadstoffe

09.2.2012   |   Gesundheit

Grippale Infekte bei Kindern nicht gleich mit Antibiotika behandeln

(Düsseldorf) Zur Zeit grassieren in Nordrhein grippale Infekte. Besonders Kinder leiden unter Schnupfen, Husten, Kopf- und Gliederschmerzen und zum Teil hohem Fieber. „Dennoch sollten Eltern nicht gleich zu Antibiotika greifen,“ warnt Dr. Josef Kahl, nordrheinischer Pressesprecher des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte und Präventionsbeauftragter des BVKJ. „Eltern geben ihren Kindern manchmal auf eigene Faust Antibiotika oder sie setzen ihren Arzt unter Druck, diese zu verschreiben.

Die Gefahr, die dabei besteht: Kinder entwickeln schon früh Resistenzen. Wenn sie wirklich einmal Antibiotika brauchen, wirken diese nicht mehr.

Kinder- und Jugendärzte raten daher, grippale Infekte zunächst mit den „klassischen“ Methoden zu behandeln: Bettruhe, fiebersenkende Zäpfchen, Wadenwickel, Tee und heiße Hühnerbrühe. Damit klingt in den meisten Fällen die Krankheit schnell ab. Selbstverständlich sollten die Kinder dem Kinder- und Jugendarzt vorgestellt werden. Dieser entscheidet auch, wie engmaschig er das Kind beobachten muss und wann es Zeit ist, zu einem Antibiotikum Zuflucht zu nehmen.

Ansonsten gilt: Jetzt ist es noch früh genug, Kinder gegen Grippe impfen zu lassen. Vor allem für chronisch kranke Kinder sollten sich mit der Impfung schützen.“

Berufsverband der Kinder-und Jugendärzte
www.kinderaerzte-im-netz.de


Mittelohrentzündung bei Kindern – Erkrankung heilt auch ohne Antibiotika

Untersuchungen des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) haben gezeigt, dass jedes Kind bis zum Alter von zehn Jahren im Jahr 2009 im Schnitt sechs Tage lang Antibiotika einnahm. “In Deutschland werden Kinder bei einer Mittelohrentzündung dreimal so häufig mit Antibiotika behandelt wie in den Niederlanden, obwohl dies nach Ansicht medizinischer Experten keinen Vorteil bringt

Zu viel Antibiotika für Kinder

Infekte bei Kindern lassen sich in vielen Fällen ohne die Keimkiller behandelnKinder bekommen viel zu oft Antibiotika verschrieben. Fast jedes zweite Kind unter zehn Jahren erhält beim Arztbesuch ein Mittel gegen eine Infektion mit Bakterien, berichtet das Apothekenmagazin „BABY und Familie“ unter Berufung auf eine Studie von Dr. Sascha Abbas von der Universität Köln

 




Bitte beachten Sie, dass alle Meldungen den Kenntnisstand zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergeben!

help
Wichtiger Hinweis zu Gesundheitsthemen

Fipronil in Eiern
UV Warnungen und Prognosen

Aktueller UV-Index

Kinderhaut reagiert besonders empfindlich auf UV-Strahlen

Schädigungen der Haut durch UV Strahlung finden bereits lange vor einem Sonnenbrand statt. Dieser bzw. die Rötungen sind die extreme Schädigung und sichtbare Anzeichen einer Verbrennung durch Strahlung


Sicherer Wasserspaß

Sicherer Wasserspass

Noch Stunden nach einem Badeunfall möglich
Sekundäres Ertrinken bei Kindern

Eltern sollten Kinder nach einem Badeunfall, bei dem ihre Schützlinge möglicherweise Wasser in die Lunge bekommen haben, beobachten

Unterschätzte Gefahr

trampolin

Besser allein aufs Trampolin

Wer Kinder hat, weiß: Ein Trampolin gehört inzwischen zur Spielausrüstung im eigenen Garten . Mit der Zahl der Trampoline ist leider die Zahl der Unfälle gestiegen

Aktuelle Tests…

– Anzeige –
Buch- und Lesetipps
Aufgepasst bei Baby-Nestchen

Gitterbettschutz und Baby-Nestchen – Erstickungsgefahr für Säuglinge und Kleinkinder

Gitterbettschutz und Baby-Nestchen
Erstickungsgefahr für Säuglinge und Kleinkinder

Neben Stofftieren, Kissen, Decken können auch Baby-Nestchen die Gefahr für einen Erstickungstod erhöhen. Todesfälle haben in den letzten Jahren stark zugenommen

Babyschuhe ??? besser nicht !

Immer wieder - Schadstoffe und Gifte in Babyschuhen

Krabbelschuhe, Lederpuschen, Lauflernschuhe
In den letzten Wochen wurden vermehrt Babyschuhe zurückgerufen oder vom Markt genommen. Grund hierfür: Schadstoffe und Gifte wie etwa Chrom VI, Schimmel, Weichmacher, PAK's - allesamt sehr problematische Stoffe, die auf keinen Fall an Babyfüße gehören. 


Kindergeld: Auszahlungstermine 2015 der Familienkasse