Laserdrucker belasten die Atemluft – Toner und Emissionen wirken nach Minuten gentoxisch

Die Bundesanstalt für Materialprüfung hat die hohen Emissionen, die von der Industrie und industrienahen Instituten dreist bestritten werden, abermals bestätigt und Emissionen von bis zu 7,6 Milliarden Partikel pro Seite gemessen, darunter eindeutig metallische Nanopartikel aus den Tonern.

Aktuelle wissenschaftliche Veröffentlichungen aus der ganzen Welt belegen die hohen Emissionen durch Laserdrucksysteme und die schädigenden, ja sogar gentoxischen Wirkungen auf menschliche Lungenzellen. Nach Minuten wird durch Toner und Emissionen von Markenprodukten die DNA menschlicher Lungenzellen zerstört.

Patienten reagieren nach 30 Minuten mit gefährlichem oxidativen Stress, allergischen Entzündungen und wochenlangen Beschwerden auf die Druckeremissionen. Der Dreck aus den Druckern lässt sich Fall für Fall im Gewebe von Menschen nachweisen.

ARD Plusminus: Laserdrucker – nicht ungefährlich >>

Der Stiftung nano-Control liegen über 2.500 schriftliche Meldungen von Betroffenen vor, darunter Ärzte, Wissenschaftler, Juristen und allein 185 Polizisten. Eine hohe Dunkelziffer ist sicher zu erwarten. 81 % der Betroffen sind chronisch erkrankt, 47 % schwer bis sehr schwer und 37 % sind von Berufsunfähigkeit betroffen. Es gibt Todesfälle!

Seit 10 Jahren bemühen sich die Geschädigten gegenüber den Bundesministerien und Bundesoberbehörden um Aufklärung. Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat die mögliche und im Mai 2004 zugesagte Aufklärung  aktiv verhindert, bagatellisiert die Fälle und bezeichnet sich jetzt als unzuständig. Das Bundesumweltministerium hat nach einem Gespräch mit acht Vertretern der Druckerindustrie im Juli 2007 lediglich an den Partikeln forschen lassen und die notwendige wirkungsseitige Forschung verhindert. nano-Control hat eindeutige Erkenntnisse über ein fünfjähriges Stillhalteabkommen. Auch die neuesten Forschungsergebnisse zu Emissionen und Wirkungen werden vom BMU ignoriert. Gegenüber Abgeordneten und der Öffentlichkeit wird wahrheitswidrig behauptet, es würde kein Toner emittiert und die Erkrankungen seien nicht schwerwiegend. Die von namhaften Wissenschaftlern seit Jahren geforderte Aufklärung der Wirkung durch eine humane Expositionsstudie wird weiter kategorisch abgelehnt. Stattdessen will man jetzt die Wirkung der Emissionen von Haushaltsgeräten untersuchen lassen. Dies ist skandalös!

Moderne Tintenstrahldrucker sind eine vollwertige, leistungsfähige, emissionsarme, stromsparende und kostengünstige Alterative. Auch dokumentenechte Geräte für die Businessbereich sind jetzt verfügbar.

Gesundheitsschädigungen durch Laserdrucker sind vermeidbar und strafbar! Der Staat ist verpflichtet, die Gesundheit der Bürger zu schützen. Es scheint, als wenn unser Staat – wie beim Rechtsradikalismus- längst Teil des Problems ist.

Lesen Sie auch: Gefährlicher Mix: Schadstoffe in Tonern und Emissionen aus Laserdruckern

nano-Control wird für die weitere Aufklärung sorgen!

nano-Control, Internationale Stiftung
www.nano-control.de
www.sicher-drucken.info

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4 Antworten

  1. Rumpelstilz sagt:

    Man merke, nicht irgendwer, sondern die Bundesanstalt für Materialprüfung Bundesanstalt für Materialprüfung ist zu diesem Ergebnis gekommen und dennoch sieht man wohl keine
    Veranlassung etwas zu unternehmen. Da fällt einem wirklich nichts mehr ein.

  2. Aniger sagt:

    Das finde ich auch @Rumpelstilz…Leider kümmert es den Staat nicht, die Gesundheit der Bürger zu schützen. Frechheit!!! 

  3. Büromensch sagt:

    Obwohl inzwischen Weltweit nahmhafte Forscher und ja zugar eine Bundesanstalt zu diesem Ergebnissen kommen, sieht sich die Bundesregierung – die den Schutz des Menschen im Grundgesetzt verankert hat – nicht veranlasst was für die Gesundheit der Bürger zu tun und schaut wissentlich weg. Das kann doch nicht sein.

  4. Angelika Jansen sagt:

    Bevor alle Betroffenen sich in Sprachlosigkeit zurückziehen, möchte ich allen Mut machen, sich bei http://www.nano-control.de zu melden.
    Unter Betroffenen die Erfahrungen auszutauschen, gemeinsam Aktionen gegen die Untätigkeit der Politiker, Ärzte und der Industrie zu starten, sind wir unseren „noch ahnungslosen“ Zeitgenossen und der nachwachsenden Generation ( die heute schon in KITA und Schule den Schädigungen ausgesetzt ist) schuldig.

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