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30.11.2011   |   Freizeit und Urlaub

Wintersport: Rauf auf die Piste, rein ins Vergnügen – aber mit Helm

Er kann Leben retten, er ist Erkennungszeichen auf der Piste und er sieht auch noch gut aus: Das Tragen von Skihelmen ist zwar nur in einzelnen Regionen vorgeschrieben – aber kluge Skifahrer und Snowboarder setzen freiwillig auf den Kopfschutz. TÜV SÜD fasst zusammen, worauf bei Auswahl und Anwendung von Skihelmen zu achten ist.

Er kann im Falle eines Unfalls schwere Kopfverletzungen verhindern und Leben retten. Wer sich auf die Suche nach einem Skihelm macht, sollte sich deshalb ausreichend Zeit nehmen. Der Helm muss optimal passen – sonst kann er seine Schutzwirkung nicht erfüllen. Bei der Auswahl gilt daher die Devise: Alle Verstellmöglichkeiten, Gurte und Verschlüsse schon im Laden mit Hilfe des Fachverkäufers individuell anpassen.

 
Folgende Aspekte sollte man auf der Suche nach dem idealen Helm ebenfalls beachten: Gewicht; Einstellmöglichkeiten; Klimaregulierung; abnehmbare Ohrenpads; waschbares Innenfutter.

Nicht nur Passform und Komfort müssen überzeugen, sondern auch das Design. Denn nur wenn die Schutzausrüstung gefällt, wird sie auch regelmäßig auf der Piste getragen – insbesondere für Kinder und Jugendliche ist das ein wichtiger Aspekt.

Wer eine Skibrille oder Sportsonnenbrille benutzen will, sollte sie zum Helmkauf mitnehmen – nur so lässt sich testen, ob die beiden Utensilien zusammenpassen. Achtung: Manche Brillen passen nicht in den Helmausschnitt, manche Brillenbänder fallen für die Benutzung mit Helm zu kurz aus. Der Optimalfall laut TÜV SÜD: Die Oberkante der Brille schließt mit dem Helm ab, die Brille drückt aber nicht auf die Nasenwurzel.

In Europa muss jeder Helm die Norm EN 1077 erfüllen. Dabei werden zwei Helmtypen unterschieden: Helme der Klasse A umschließen mit der Helmschale auch den Ohrenbereich und bieten mechanisch etwas mehr Schutz. Helme der Klasse B decken in der Regel etwas weniger Fläche ab, bieten dafür aber eine etwas bessere Belüftung und mehr Tragekomfort.

Gute Orientierung bei der Suche nach dem richtigen Skihelm bietet das blaue TÜV SÜD-Oktagon. Auf dem Weg zum Prüfzeichen müssen Helme umfangreiche Tests bestehen. Die wichtigsten Kriterien der EN 1077 sind das Stoßdämpfungsvermögen, die Durchdringungsfestigkeit, die Festigkeit sowie die Wirksamkeit der Trageeinrichtung – denn der Helm soll beim Sturz auf dem Kopf bleiben und seine Lage dabei nicht verändern. Die Experten prüfen, ob Kinnschloss und Kinnriemen funktionieren, ob die wichtigsten Teile des Kopfes geschützt sind – und ob der Helmträger dabei freie Sicht hat.
Zudem nehmen die Fachleute auch die Kennzeichnung der Helme und die Bedienungsanleitungen unter die Lupe.

Auch der geprüfte Skihelm kann nur schützen, wenn er auch getragen wird. Deshalb gehört der Helm auf die Checkliste für Ski- oder Snowboard-Ausflüge. Und nicht vergessen: Vor jedem Start und nach jeder Pause den Helmgurt bzw. Kinnriemen schließen!

Für die An- und Abreise zur Piste gilt: Den Helm nicht auf die Hutablage des Autos legen. Denn zu viel Sonneneinstrahlung oder zu große Hitze können auf die Dauer die Schutzwirkung beeinträchtigen.

Gestürzt, auf den Helm gefallen und alles gut überstanden? Dann muss der Helm ausrangiert werden, auch wenn er äußerlich keinen Schaden zeigt. Denn die Helme sind in der Regel so konstruiert, dass sie den ersten Stoß optimal abdämpfen, bei weiteren Stößen kann die Schutzwirkung aber nachlassen. Nur so ist es möglich, wirklich leichte und komfortable Helme zu konstruieren.

Grundsätzlich liegt die Lebensdauer eines Skihelms bei drei bis fünf Jahren. Dann sollte er ausgetauscht werden. Viele Hersteller bieten für den Ersatzkauf übrigens günstige Konditionen an.

 

Weitere Informationen zur Prüfung von Sportprodukten gibt es unter
www.tuev-sued.de/ps




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