Nochmalige Warnung vor Wodka der Firma Bärenkrone

Der Skandal um gepanschten Wodka der Firma Bärenkrone aus Leinefelde weitet sich aus. Aktuell sind bereits Warnungen für vier Wodka-Produkte aus dem Hause Bärenkrone anhängig, allesamt wegen des Verdachts eines stark erhöhten Methanolgehaltes.

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Verbraucher und Händler, die eventuell noch in Besitz von Wodka der angeführten Bezeichnungen sind, werden gebeten, sich unverzüglich mit der nächsten Lebensmittelüberwachung in Verbindung zu setzen. Der Herstellerbetrieb wurde inzwischen behördlich geschlossen.

Die o.g. Produkte dürfen nicht mehr verkauft werden. Nach Behördenangaben konnten die Vertriebswege noch nicht vollständig ermittelt werden.

Es wird dringend davon abgeraten, benannten Wodka zu konsumieren.

Durch die Verordnung Nr. 110/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates ist der Methanolgehalt der verschiedenen Alkoholika in der Europäischen Union begrenzt. So gilt bei einem Obsttresterbrand ein Methanolgehalt von 15 g·l−1 (auf reinen Ethanolgehalt berechnet) als Obergrenze.

In seltenen Fällen können Alkoholika durch unsachgemäßes Maischen, Gären und Destillieren oder Ausfrieren erhöhte Mengen an Methanol enthalten. Die meisten bekannten Fälle von Methanolvergiftung, etwa während der Prohibition oder dem Methanolwein-Skandal 1986 sind jedoch auf den Genuss von Trinkalkohol, der bewusst oder unbewusst mit Methanol vermischt wurde, zurückzuführen.

 

 

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