CleanKids-Magazin
Echtkind - Ausgesucht schönes Spielzeug ohne Schadstoffe

21.11.2011   |   Allgemein - Verbraucher

Chemiecocktail im Kleiderschrank


Gefährliche Chemie in Textilien ist kaum reguliert – wie man sich schützen kann

Die Herstellung eines Kilos Textilien verbraucht mitunter mehr als sechs Kilo Chemikalien. Allein für die Ausrüstung von Stoffen listet der Textilhilfsmittelkatalog an die 7000 unterschiedliche Zubereitungen auf. Nicht alle sind gefährlich und viele lösen sich auch nicht mehr aus der Kleidung. Aber für Menschen mit empfindlicher Haut oder einer Allergieneigung bleiben viele Stoffe übrig, die sie meiden sollten.

Da es keine Deklarationspflicht gibt, sind sie auf indirekte Hinweise angewiesen, etwa wenn Textilien als „bügelfrei“, „knitterarm“, „schmutzabweisend“, „sanitized“ oder „fußpilzhemmend“  ausgewiesen werden. Sie deuten auf chemische Substanzen hin, die Allergien auslösen können, berichtet die „Apotheken Umschau“.

Auch wenn es heißt, „separat waschen“ oder „Farbe blutet aus“, ist Vorsicht geboten, denn dies lässt auf Farben schließen, die schlecht haften und auf die Haut übergehen. Beim Kauf ist auch die Nase ein guter Ratgeber. Wenn Kleidung „chemisch riecht“, ist oft Formaldehyd der Grund.  Beim ersten Waschen sollte immer viel Wasser eingesetzt und auf das Sparprogramm verzichtet werden. Das löst überschüssige Farbe und Chemikalien aus. Wer Kleidung chemisch reinigen lassen musste, sollte sie wenigstens einen Tag draußen auslüften lassen. Bügeln sollte man in gut gelüfteten Räumen, da sich durch die Hitze Chemikalien aus der Kleidung lösen können. Vor all diesen Problemen ist relativ sicher, wer auf Öko-Zertifikate setzt.

 

Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 11/2011 B liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“
www.apotheken-umschau.de

 

Lesen Sie hierzu auch:

 

 




Bitte beachten Sie, dass alle Meldungen den Kenntnisstand zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergeben!

help
Getestet und Empfohlen: Swagbucks-Bonus für Eltern

– Anzeige –

UV Warnungen und Prognosen

Aktueller UV-Index

Kinderhaut reagiert besonders empfindlich auf UV-Strahlen

Schädigungen der Haut durch UV Strahlung finden bereits lange vor einem Sonnenbrand statt. Dieser bzw. die Rötungen sind die extreme Schädigung und sichtbare Anzeichen einer Verbrennung durch Strahlung


Aktuelle Tests…

netzpuppe

Bundesnetzagentur: Achtung Eltern – Besitz der Puppe „My friend Cayla“ verboten

Verkaufsverbot für Puppe „My friend Cayla“

Demnach sind die von der britischen Firma Vivid vertrieben Puppen nach Einschätzung der Bundesnetzagentur verbotene Spionagegeräte nach § 90 Telekommunikationsgesetz (TKG). Der Besitz, die Herstellung, der Vertrieb sowie die Einfuhr illegal, so die Behörde und kann sogar strafrechtlich verfolgt werden (§ 148 TKG).


– Anzeige –
Buch- und Lesetipps

Buchtips der Redaktion

In unseren Buch- und Lesetipps stellen wir ab und an interessante Lektüre vor. Da ist für Mama, Papa und die Kinder immer was dabei. Zur Übersicht >>

Aufgepasst bei Baby-Nestchen

Gitterbettschutz und Baby-Nestchen – Erstickungsgefahr für Säuglinge und Kleinkinder

Gitterbettschutz und Baby-Nestchen
Erstickungsgefahr für Säuglinge und Kleinkinder

Neben Stofftieren, Kissen, Decken können auch Baby-Nestchen die Gefahr für einen Erstickungstod erhöhen. Todesfälle haben in den letzten Jahren stark zugenommen

Babyschuhe ??? besser nicht !

Immer wieder - Schadstoffe und Gifte in Babyschuhen

Krabbelschuhe, Lederpuschen, Lauflernschuhe
In den letzten Wochen wurden vermehrt Babyschuhe zurückgerufen oder vom Markt genommen. Grund hierfür: Schadstoffe und Gifte wie etwa Chrom VI, Schimmel, Weichmacher, PAK's - allesamt sehr problematische Stoffe, die auf keinen Fall an Babyfüße gehören. 


Kindergeld: Auszahlungstermine 2015 der Familienkasse