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08.11.2011   |   Gesundheit

Landkreis Uckermark: Trinkwasserbelastung durch Enterokokken


Die betroffenen Bewohner wurden durch die Presse und Aushänge durch den Wasserversorger darüber informiert, dass das Leitungswasser in diesen Regionen aus Vorsorgegründen ab sofort nur abgekocht zum Verzehr geeignet ist

Wie bereits am 4. November 2011 über die Presse informiert, wurden auch im Landkreis Uckermark bei amtlichen Auswertungen der turnusmäßigen Trinkwasserproben in verschiedenen Einrichtungen der Region Belastungen durch Enterokokken festgestellt. Das Leitungswasser entspricht damit in diesen Regionen derzeit nicht den Qualitätsanforderungen der Trinkwasserverordnung 2001 in der aktuellen Fassung. Alle erforderlichen Vorsorgemaßnahmen wurden ergriffen.

Im Raum Gerswalde war nach positiven Enterokokkenbefunden die Chlorung des Trinkwassernetzes angeordnet worden. Hier erfolgt am 8. November eine abschließende Probenahme durch den Wasserversorger, um den Sanierungserfolg zu kontrollieren.

Die Probenahme des Wasserversorgers ZOWA vom 4. November in fünf seiner Netzbereiche brachte negative Ergebnisse.

Die amtliche Beprobung vom 4. November durch das Gesundheitsamt des Landkreises wies jedoch in folgenden Bereichen und Einrichtungen positive Enterokokken-Befunde auf: Kita Casekow, Grundschule Casekow, Kita Hohenselchow, neuverlegte Trinkwasserleitungen in Angermünde und Kerkow, Kita Gartz, Ehm-Welk-Oberschule Angermünde, Betreutes Wohnen Karlsstraße Angermünde, Evangelische Kita Richtstraße Angermünde, Kita Kerkow.

Die betroffenen Bewohner wurden durch die Presse und Aushänge durch den Wasserversorger darüber informiert, dass das Leitungswasser in diesen Regionen aus Vorsorgegründen ab sofort nur abgekocht zum Verzehr geeignet ist. Dabei ist zu beachten, dass das Wasser mindestens 3 Minuten aufsprudeln muss. Das Gleiche gilt für Wasser, das zwar nicht zum Trinken bestimmt ist, aber bei der Herstellung, Bearbeitung, Abfüllung oder Verpackung von Lebensmitteln unmittelbar oder mittelbar mit Getränken oder Speisen in Berührung kommt. Dies gilt auch für die Reinigung von Küchengeräten und Geschirr, wenn diese nicht im Geschirrspüler erfolgt. Auch zum Putzen der Zähne sollte abgekochtes Wasser oder Mineralwasser verwendet werden.

Alternativ wird die Verwendung von Mineralwasser empfohlen.

Um Klarheit zu schaffen, erfolgen am 08.11.2011 gemeinsame Beprobungen sowohl durch den ZOWA als auch durch das Gesundheitsamt in Zusammenarbeit mit den beiden zuständigen Laboren LWU Eberswalde und AKS Frankfurt/Oder.

Untersucht werden Wasserproben vor und nach der Wasseruhr in den oben genannten Einrichtungen. Darüber hinaus erfolgen die Beprobungen der für die Versorgung dieser Einrichtungen genutzten Reinwasserbehälter. In Abhängigkeit von den Befunden wird dann am 10. November darüber entschieden, ob eine Netzchlorung angeordnet werden muss.

Auch in anderen Landkreisen wird aktuell von ähnlichen Problemen berichtet. Möglicherweise könnten Mücken, die in diesem Jahr aufgrund der Witterungsverhältnisse in Massen auftreten und Keimreservoir sind, für die Verunreinigungen verantwortlich sein. Abgeschlossen ist die Ursachenforschung aber noch nicht.

 

Ansprechpartner für Nachfragen beim Wasserversorger

ZOWA Schwedt
Frau Ambos 03332-2665-0

ZVWU Templin
Herr Haese 03987-47120

Stadtwerke Prenzlau/NUWA
Herr Merten 03984-853-351
Herr Gall 03984-853-350

Ansprechpartner zur Beratung im Gesundheitsamt

Frau Lüdtke 03332-208 135
Frau Maasch 03332-208 136
Frau Boschke 03332-208 134
Frau Haese 03987- 41 2253
Frau Galbrecht 03984-70 1253

Dr. med. Michaela Hofmann
Amtsärztin




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