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28.10.2011   |   Publikationen

ÖKO-TEST-Magazin November 2011 – Im Test Kinderschlafanzüge uvm.


Die November-Ausgabe des ÖKO-TEST-Magazins gibt es ab dem 28. Oktober 2011 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Euro. Wieder mit dabei: Das Elternmagazin Kinder Kinder mit vielen hilfreichen Tipps und Tests.

Kinderschlafanzüge – Auch Markennamen schützen nicht vor Schadstoffen im Kinderpyjama. Im Test fällt die Hälfte der Kinderschlafanzüge glatt durch, auch Produkte, die aus kontrolliert biologisch angebauter Baumwolle gefertigt sind. Schuld darin ist der Druck. Denn in diesem sind Schadstoffe wie polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) und Phthalate zu finden

Aus dem Inhalt:

Test: Orangensäfte

ÖKO-TEST ist der Frage nachgegangen, ob Orangendirektsäfte wirklich besser schmecken als Konzentratsäfte. Dazu haben geschulte Sensoriker Produkte in der Preisklasse zwischen 87 Cent und 4,56 Euro probiert. Das Ergebnis ist überraschend: Viele haben Probleme mit dem Geschmack, auch die Direktsäfte. Es gibt aber auch eine gute Nachricht. Pestizid-Cocktails konnte das Labor in keinem der Produkte finden.

Test: Beißringe

Glaubt man den Herstellern, dann sind Beißringe das Sicherste, was sich ein zahnendes Baby in den Mund stopfen kann. Das stimmt auch für viele Produkte. Immerhin erhalten acht der 16 geprüften Produkte das Testurteil „sehr gut“. Doch leider gibt es auch Beißringe, die voller problematische Stoffe stecken.

 

Test: Grippemittel

Eine Grippe ist mit Kopf-, Hals-, Gliederschmerzen sowie Fieber und Schnupfen verbunden. Bis heute gibt es keinen Wirkstoff, der gleichzeitig alle diese Symptome beseitigt. Deshalb mischen die Hersteller von Grippemitteln nach dem Gießkannenprinzip zig verschiedene Wirkstoffe zusammen. Das ist nicht nur unsinnig, weil unwirksam, sondern kann auch zu gefährlichen Nebenwirkungen führen.

 

Test: Muttermilchersatz

Muttermilch ist das Beste fürs Kind. Dennoch kann es Situationen geben, in denen Flaschennahrung notwendig ist. Der Test zeigt, dass alle Produkte mit dem Schadstoff 3-MCPD-Ester belastet sind. Dieser Fettschadstoff hat in Tierversuchen die Nierenkanälchen verändert und in hohen Dosen zu gutartigen Tumoren geführt. Fragwürdig sind zudem die Zusätze in der Muttermilchersatz-Nahrung: Einige sind mit probiotischen Bakterienkulturen angereichert oder enthalten spezielle Ballaststoffe, die das Wachstum „guter“ Keime im Darm fördern sollen. Ob dies klinisch relevante Vorteile bringt, konnte bislang nicht zweifelsfrei belegt werden. Nachteilige Wirkungen wurden allerdings auch nicht verzeichnet.

 

Test: Lederhandschuhe

Leder ist ein Naturmaterial. Doch die aktuelle Laboranalyse von ÖKO-TEST zeigt, dass an Handschuhen aus Leder so gut wie nichts natürlich ist. Die Liste an bedenklichen Inhaltsstoffen, die das Labor gefunden hat, ist lang. Insgesamt bekamen nur zwei von 17 untersuchten Produkten ein „befriedigend“, die beste Note in diesem Test. Drei Hersteller, die mit den Ergebnissen des Frankfurter Verbrauchermagazins konfrontiert wurden, haben sofort den Verkauf ihrer Produkte gestoppt.

 

Test: LED-Retrofits

Glühlampen stehen auf der Abschussliste, Energiesparlampen sind auch nicht die Lösung, was tun? Große Hoffnungen werden in LEDs gesetzt. Zu Recht: Unter den sogenannten Retrofits, das sind LEDs im Glühbirnenlook, finden sich tatsächlich einige Kandidaten, die gar nicht mal so schlecht sind. Sie sind sehr sparsam, kaum anfällig für Ausfälle und leuchten sofort auf voller Stärke. Bei der Lichtqualität muss man allerdings weiterhin Abstriche machen, und auch Elektrosmog ist ein Thema.

 

Test: Kinderschlafanzüge

Auch Markennamen schützen nicht vor Schadstoffen im Kinderpyjama. Im Test fällt die Hälfte der Kinderschlafanzüge glatt durch, auch Produkte, die aus kontrolliert biologisch angebauter Baumwolle gefertigt sind. Schuld darin ist der Druck. Denn in diesem sind Schadstoffe wie polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) und Phthalate zu finden. Immerhin: Sieben Modelle lassen den Nachwuchs wenigstens schadstoffarm schlummern.

 

Test: Autoversicherungsportale

Vergleichsportale wollen helfen, die günstigsten Autoversicherungen zu finden. Das gelingt ihnen allerdings nur selten. Wie leicht Verbraucher zudem durch mangelhafte Vergleiche getäuscht werden, zeigt sich beim Nachrichtenmagazin Spiegel, der auf der eigenen Internetseite einen Autoversicherungsvergleich anbietet. Der Verlag arbeitet dafür mit dem Marktführer Check24 zusammen. Doch wer sich über Spiegel.de Versicherungen auflisten lässt, bekommt weniger Tarife angezeigt als direkt auf Check24. Insgesamt wies das Portal im untersuchten Modellfall 100, Spiegel.de aber nur 37 Tarife aus, allein vier der zehn günstigsten fehlten.

 

Bildquellen: ÖKO-TEST

ÖKO-TEST Verlag GmbH
www.oekotest.de




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