CleanKids-Magazin
Echtkind - Ausgesucht schönes Spielzeug ohne Schadstoffe

19.10.2011   |   Ernährung

Laktoseintoleranz: Milchprodukte nicht einfach weglassen

(aid) – Milchkaffee, Schokoeis oder Pudding – nein danke? Aus Angst vor unliebsamen Nebenwirkungen schränken Menschen mit Milchzuckerunverträglichkeit ihren Konsum an Milch, Milchprodukten und daraus zubereiteten Gerichten oftmals drastisch ein. Doch der generelle Verzicht schmälert die Lebensqualität meist unnötig.

Eine vollkommen milchzuckerfreie Ernährung ist nur in sehr seltenen Fällen dauerhaft geboten. Oft reicht es, eine mäßig laktosearme Ernährung mit 8 bis 10 Gramm Milchzucker pro Tag anzusteuern. Selbst an laktosereduzierte Milchprodukte trauen sich manche Betroffene nicht so recht heran. Dabei enthalten diese laut Packungsaufdruck höchstens 0,1 Gramm Laktose pro 100 Gramm. Diese Mengen sind so verschwindend gering, dass sie oft auch bei Patienten mit ausgeprägter Milchzuckerunverträglichkeit keine Beschwerden auslösen.

Eine kleine Kostprobe hilft dabei, die Verträglichkeit bei sich selbst zu testen. Auch ist es meistens nicht erforderlich, auf herkömmlichen Käse komplett zu verzichten. Denn normale Hart- und Schnittkäse wie Allgäuer Emmentaler, Bergkäse, Butterkäse, Tilsiter, Edamer, Gouda oder Parmesan sind von Haus aus praktisch laktosefrei. Faustregel: Ob von Kuh, Schaf oder Ziege, je älter der Käse, desto weniger Milchzucker steckt darin. Grünes Licht gibt es auch für die Käsesorten Havarti, Esrom, Limburger, Romadur oder Weinkäse. Ihr Laktosegehalt ist ebenfalls niedrig und kommt auf unter 0,1 Gramm pro 100 Gramm.

Bei Beschwerden und Unsicherheit über die Verträglichkeit von Milchprodukten empfiehlt sich stets eine fachkundige Beratung bei einem Ernährungsmediziner oder einer qualifizierten Ernährungsfachkraft. Denn Milchprodukte stellen in unseren Breitengraden die herausragende Kalziumquelle dar. Darüber hinaus liefern sie Vitamin D, B-Vitamine, Jod, Fluor und biologisch hochwertiges Eiweiß.

Milchzucker steckt nicht nur in Milchprodukten, sondern auch in vermeintlich unverdächtigen Lebensmitteln wie beispielsweise in Fruchtsaftgetränken, Pralinen, Semmelknödeln oder Leberwurst.

Welche Produkte Milchzucker enthalten und welche frei davon sind, darüber informiert das Internetportal „der Laktonaut“ (www.laktonaut.de). Über 8.000 Produkte enthält die Lebensmitteldatenbank und ständig werden es mehr.

Darüber hinaus finden Interessierte auf dem Portal Angaben über Lebensmittelhändler die beispielsweise gut verträglichen Mozzarella im Sortiment führen, so dass sich der Einkauf bequem im Vorfeld planen lässt.

Irmingard Dexheimer, www.aid.de

aid infodienst
www.aid.de




Bitte beachten Sie, dass alle Meldungen den Kenntnisstand zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergeben!

help
Getestet und Empfohlen: Swagbucks-Bonus für Eltern

– Anzeige –

Aktuelle Tests…

ot-anilin

ÖKO-TEST Anilin in Kinderprodukten: Im roten Bereich

Anilin ist ein Farbstoffbestandteil, der unter Krebsverdacht steht. Das ÖKO-TEST-Magazin wollte in der aktuellen September-Ausgabe wissen, ob Kinderprodukte wie Jeans, Schuhe, Strumpfhosen und Malkreiden damit belastet sind. Fast alle 32 untersuchten Produkte enthalten – teilweise sogar große Mengen – Anilin und in einigen Fällen auch andere aromatische Amine.


– Anzeige –
Buch- und Lesetipps

Buchtips der Redaktion

In unseren Buch- und Lesetipps stellen wir ab und an interessante Lektüre vor. Da ist für Mama, Papa und die Kinder immer was dabei. Zur Übersicht >>

Aufgepasst bei Baby-Nestchen

Gitterbettschutz und Baby-Nestchen – Erstickungsgefahr für Säuglinge und Kleinkinder

Gitterbettschutz und Baby-Nestchen
Erstickungsgefahr für Säuglinge und Kleinkinder

Neben Stofftieren, Kissen, Decken können auch Baby-Nestchen die Gefahr für einen Erstickungstod erhöhen. Todesfälle haben in den letzten Jahren stark zugenommen

Babyschuhe ??? besser nicht !

Immer wieder - Schadstoffe und Gifte in Babyschuhen

Krabbelschuhe, Lederpuschen, Lauflernschuhe
In den letzten Wochen wurden vermehrt Babyschuhe zurückgerufen oder vom Markt genommen. Grund hierfür: Schadstoffe und Gifte wie etwa Chrom VI, Schimmel, Weichmacher, PAK's - allesamt sehr problematische Stoffe, die auf keinen Fall an Babyfüße gehören. 


Kindergeld: Auszahlungstermine 2015 der Familienkasse