CleanKids-Magazin
Echtkind - Ausgesucht schönes Spielzeug ohne Schadstoffe

02.9.2011   |   Allgemein

Vorausschauend handeln: Die Initiative „Mehrwert gerecht steuern – 7 % für Kinder“

Das Ziel – Den reduzierten Mehrwertsteuersatz auf Produkte und Dienstleistungen für Kinder anwenden. Mit vielfältigen Materialien und Aktionen macht die Kampagne „7 % für Kinder“ auf das Anliegen aufmerksam und regt die politische Debatte zur Gestaltung des Mehrwertsteuersystems an. „7 % für Kinder“ richtet sich sowohl an die breite Öffentlichkeit als auch an politische Entscheidungsträger/innen.

Gute Argumente:
Familien sind die Zukunft unserer Gesellschaft

Familien leisten einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung unserer Gesellschaft und Kinder sind die Gestalter unserer Zukunft. Das gute und gesunde Aufwachsen von Kindern ist eine Aufgabe für die ganze Gesellschaft und damit gehören die Bedürfnisse von Kindern zu den Grundbedürfnissen der ganzen Gesellschaft.

Die Erfüllung dieser Bedürfnisse ist für Eltern jedoch mit hohen Kosten verbunden. Nicht allen fällt es leicht, diese Ausgaben zu schultern. Babys und Kleinkinder benötigen Windeln. Kinder im Wachstum brauchen ständig neue Kleidung und Schuhe. Bei Schuleintritt müssen Schulranzen, Hefte und Stifte angeschafft werden. Diese Produkte sind notwendig, um am normalen gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Es handelt sich um Ausgaben, auf die Eltern nicht verzichten können und die das Familieneinkommen stark belasten.

 

 

Reduzierte Mehrwertsteuer: Chance für Familien

Banner: 7% für KinderObwohl die Zahl der steuerlich begünstigten Produkte und Dienstleistungen im Laufe der Jahrzehnte stetig zugenommen hat, wurden Kinder mit ihren Bedürfnissen beständig ignoriert. Das führt besonders bei Familien zu großen finanziellen Belastungen, denn sie wenden einen hohen Anteil ihres verfügbaren Geldes für die Versorgung ihrer Kinder auf.

Der Vorschlag, die reduzierte Mehrwertsteuer abzuschaffen und stattdessen die Einkommensteuern zu senken, schadet vielen Familien. Insbesondere Familien mit geringem Einkommen werden dabei überproportional belastet, während sie kaum von einer niedrigen Einkommensteuer profitieren.

Die Gesellschaft steht in der Verantwortung, Familien mit Kindern besonders zu unterstützen. Der reduzierte Mehrwertsteuersatz auf Produkte und Dienstleistungen für Kinder ist dabei ein wichtiger Baustein. Er

bedeutet ein klares „Ja!“ zu einer gesellschaftlichen Verantwortung für Kinder

ist Teil einer familienfreundlichen Politik, die das Leben mit Kindern unterstützt und Familien fördert

leistet einen Beitrag dazu, Kinderarmut zu reduzieren und Familien zu entlasten.

 

Die Mittel
Die Kampagne macht deutlich, dass die Mehrwertsteuer nicht nur eine sprudelnde Einnahmequelle des Staates ist, sondern dass sie auch sozial gerecht gestaltet werden muss. Dafür steht der Slogan „Mehrwert gerecht steuern!“. Als Logo wird ein Strichcode mit dem Claim „7 % für Kinder“ verwendet. In sechs Hauptmotiven werden in der visuellen Kommunikation (Anzeigen, Plakate, Postkarten etc.) Kinderprodukte anderen Produkten und auch einer Dienstleistung gegenübergestellt, die im Gegensatz zu den Kinderprodukten in der Mehrwertsteuer reduziert sind.

 

Zur Unterschriftenaktion >

 

Das Bündnis „7 % für Kinder“: starke Familienbande
„7 % für Kinder“ ist ein Bündnis von Verbänden, Organisationen und Einrichtungen aus Gesellschaft und Wirtschaft. Sie alle eint das Anliegen, die Mehrwertsteuer auf Produkte und Dienstleistungen für Kinder auf 7 Prozent zu reduzieren. Entstanden ist das Bündnis auf Initiative der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Familienorganisationen e. V. (AGF) und von JAKO-O in Kooperation mit dem Deutschen Kinderhilfswerk e. V. (DKHW).

Mitgliedsorganisationen der AGF sind der Deutsche Familienverband e. V. (DFV), die Evangelische Aktionsgemeinschaft für Familienfragen e. V. (eaf), der Familienbund der Katholiken e. V. (FDK), der Verband alleinerziehender Mütter und Väter, Bundesverband e. V. (VAMV) sowie der Verband binationaler Familien und Partnerschaften e. V. (iaf).

Zu den weiteren Unterstützern gehören der AWO-Bundesverband e. V., die Deutsche Sportjugend im Deutschen Olympischen Sportbund e. V., der Deutsche Frauenrat e. V., der Deutsche Kinderschutzbund e. V. (DKSB), der Deutsche LandFrauenverband e. V. (dlv), das DHB-Netzwerk Haushalt Berufsverband der Haushaltsführenden e. V., Home




Bitte beachten Sie, dass alle Meldungen den Kenntnisstand zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergeben!

help
Getestet und Empfohlen: Swagbucks-Bonus für Eltern

– Anzeige –

Aktuelle Tests…

ot-anilin

ÖKO-TEST Anilin in Kinderprodukten: Im roten Bereich

Anilin ist ein Farbstoffbestandteil, der unter Krebsverdacht steht. Das ÖKO-TEST-Magazin wollte in der aktuellen September-Ausgabe wissen, ob Kinderprodukte wie Jeans, Schuhe, Strumpfhosen und Malkreiden damit belastet sind. Fast alle 32 untersuchten Produkte enthalten – teilweise sogar große Mengen – Anilin und in einigen Fällen auch andere aromatische Amine.


– Anzeige –
Buch- und Lesetipps

Buchtips der Redaktion

In unseren Buch- und Lesetipps stellen wir ab und an interessante Lektüre vor. Da ist für Mama, Papa und die Kinder immer was dabei. Zur Übersicht >>

Aufgepasst bei Baby-Nestchen

Gitterbettschutz und Baby-Nestchen – Erstickungsgefahr für Säuglinge und Kleinkinder

Gitterbettschutz und Baby-Nestchen
Erstickungsgefahr für Säuglinge und Kleinkinder

Neben Stofftieren, Kissen, Decken können auch Baby-Nestchen die Gefahr für einen Erstickungstod erhöhen. Todesfälle haben in den letzten Jahren stark zugenommen

Babyschuhe ??? besser nicht !

Immer wieder - Schadstoffe und Gifte in Babyschuhen

Krabbelschuhe, Lederpuschen, Lauflernschuhe
In den letzten Wochen wurden vermehrt Babyschuhe zurückgerufen oder vom Markt genommen. Grund hierfür: Schadstoffe und Gifte wie etwa Chrom VI, Schimmel, Weichmacher, PAK's - allesamt sehr problematische Stoffe, die auf keinen Fall an Babyfüße gehören. 


Kindergeld: Auszahlungstermine 2015 der Familienkasse