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09.8.2011   |   Verbraucher

Guten Appetit: „Hühnersuppe“ mit 0,1 Prozent Hühnerfleisch

Die Hamburger Verbraucherschützer haben überschlägig nachgerechnet: Nach den Rezepturen der Hersteller könnte man mit einem Suppenhuhn 5.000 Liter Hühnersuppe herstellen. Eine einzige Erdbeere würde für 100 Tafeln Erdbeerschokolade und ein Pfirsich für 40 Babybreie reichen.

Die auf Verpackungen groß genannte Zutat ist oft nur in mikroskopisch kleinen Mengen in Lebensmitteln enthalten. Das ergab eine Untersuchung der Verbraucherzentrale Hamburg. So fanden sich in einer „Hühnersuppe“ nur 0,1 Prozent Hühnerfleisch, eine „Erdbeerschokolade“ enthält nur 0,18 Prozent Erdbeeren und ein „Pfirsich Milchbrei“ nur 0,8 Prozent Pfirsichsaftpulver. Weitere Beispiele finden sich in einer Liste, die unter www.vzhh.de im Internet zu finden ist. 
Die Hamburger Verbraucherschützer haben überschlägig nachgerechnet: Nach den Rezepturen der Hersteller könnte man mit einem Suppenhuhn 5.000 Liter Hühnersuppe herstellen. Eine einzige Erdbeere würde für 100 Tafeln Erdbeerschokolade und ein Pfirsich für 40 Babybreie reichen.
 
Während die Produktnamen ins Auge stechen, findet man die wichtigen Informationen nur in der Zutatenliste auf der Rückseite, manchmal auch verschämt in einer Ecke oder sogar im Falz versteckt. Bei der Stichprobe waren die Produktnamen im Schnitt fünf Mal so groß gedruckt wie die Zutaten im Kleingedruckten. „Wenn Inhaltsstoffe durch Wort oder Bild ausgelobt werden, dann muss der Verbraucher auch auf der Vorderseite in gleicher Größe erkennen können, wie viel tatsächlich davon enthalten ist“, fordert Silke Schwartau, Lebensmittelexpertin der Verbraucherzentrale Hamburg.
 
Als Ärgernis kommt für die Verbraucher die Schriftgröße der Zutatenliste hinzu. Zudem verhindern Minischriften in zehn Sprachen oder schlechten Kontrasten eine unkomplizierte Informationssuche. Diese Problematik wurde jetzt auch von der EU erkannt, die in drei Jahren eine Mindestschriftgröße von 1,2 Millimetern verbindlich festlegen will. „Das reicht nicht und dauert viel zu lange“, sagt Schwartau. Sie verweist auf die USA und Kanada, wo die Mindestschriftgröße bereits jetzt bei 1,6 Millimetern liegt, sowie auf Singapur, wo 1,5 Millimeter vorgeschrieben sind. „Die Zutatenliste muss größer als von der EU geplant gedruckt werden und leicht lesbar sein, damit man sich vor dem Kauf über die tatsächliche Qualität informieren kann“, so Schwartau.

 

Verbraucherzentrale Hamburg e.V.
www.vzhh.de




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