CleanKids-Magazin
Echtkind - Ausgesucht schönes Spielzeug ohne Schadstoffe

15.6.2011   |   Ernährung - Produkttests

Geflügelwurst – Manchmal mehr Schwein als Geflügel


Bei der Aldag-Truthahn-Leberwurst mit Schnittlauch hilft nicht mal der zweite Blick: Die grüne Schrift vor grünem Hintergrund ist schlecht lesbar und verstößt gegen die Vorschriften für die Lebensmittelkennzeichnung.

Bei jeder vierten Geflügelwurst steht „Geflügel“, „Pute“ oder „Truthahn“ auf dem Etikett, tatsächlich ist aber auch Fleisch vom Schwein oder Rind verarbeitet – überwiegend fast genauso viel wie Geflügelfleisch, manchmal aber auch mehr. Zu erkennen ist das nur im Kleingedruckten. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest, nachdem sie die Etiketten von 207 Geflügelfleischerzeugnissen überprüft hat. Veröffentlicht sind die Ergebnisse auf www.test.de.

Schweinefleisch und -leber in Geflügelleberwurst, Speck in Putenwiener, Rindfleisch in Truthahnsalami – regelmäßig beschweren sich Verbraucher, wenn in Geflügelwurst nicht nur Geflügelfleisch steckt. Deshalb hat sich die Stiftung Warentest von 207 Geflügelfleischerzeugnissen das Zutatenverzeichnis genauer angesehen. Dabei stellte sich heraus, dass 53 der Produkte wenig verbraucherfreundlich gekennzeichnet sind. In ihnen ist überwiegend fast genauso viel vom Schwein verarbeitet wie Geflügelfleisch.

In einigen Fällen ist es noch gravierender: Die Purland Geflügelfleisch-Leberwurst besteht aus nur 20 Prozent Putenfleisch. Auch die Wiltmann Geflügel-Leberwurst enthält nur 26 Prozent Truthahn, dafür aber 31 Prozent Leber und 20 Prozent Fleisch – beides vom Schwein. Bei der Aldag-Truthahn-Leberwurst mit Schnittlauch hilft nicht mal der zweite Blick: Die grüne Schrift vor grünem Hintergrund ist schlecht lesbar und verstößt gegen die Vorschriften für die Lebensmittelkennzeichnung. Dass in dieser Wurst 29 Prozent Schweineleber und außerdem Speck stecken, dürfte deshalb vielen Käufern gänzlich verborgen bleiben.

 

 

Der ausführliche Artikel ist online unter www.test.de/Gefluegelwurst veröffentlicht.

Meldung im Internet
http://www.test.de/presse/pressemitteilungen/Gefluegelwurst-Manchmal-mehr-Schwein-als-Gefluegel-4247783-4247785/

Stiftung Warentest
www.test.de




Bitte beachten Sie, dass alle Meldungen den Kenntnisstand zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergeben!

help
Getestet und Empfohlen: Swagbucks-Bonus für Eltern

– Anzeige –

Aktuelle Tests…

ot-anilin

ÖKO-TEST Anilin in Kinderprodukten: Im roten Bereich

Anilin ist ein Farbstoffbestandteil, der unter Krebsverdacht steht. Das ÖKO-TEST-Magazin wollte in der aktuellen September-Ausgabe wissen, ob Kinderprodukte wie Jeans, Schuhe, Strumpfhosen und Malkreiden damit belastet sind. Fast alle 32 untersuchten Produkte enthalten – teilweise sogar große Mengen – Anilin und in einigen Fällen auch andere aromatische Amine.


– Anzeige –
Buch- und Lesetipps

Buchtips der Redaktion

In unseren Buch- und Lesetipps stellen wir ab und an interessante Lektüre vor. Da ist für Mama, Papa und die Kinder immer was dabei. Zur Übersicht >>

Aufgepasst bei Baby-Nestchen

Gitterbettschutz und Baby-Nestchen – Erstickungsgefahr für Säuglinge und Kleinkinder

Gitterbettschutz und Baby-Nestchen
Erstickungsgefahr für Säuglinge und Kleinkinder

Neben Stofftieren, Kissen, Decken können auch Baby-Nestchen die Gefahr für einen Erstickungstod erhöhen. Todesfälle haben in den letzten Jahren stark zugenommen

Babyschuhe ??? besser nicht !

Immer wieder - Schadstoffe und Gifte in Babyschuhen

Krabbelschuhe, Lederpuschen, Lauflernschuhe
In den letzten Wochen wurden vermehrt Babyschuhe zurückgerufen oder vom Markt genommen. Grund hierfür: Schadstoffe und Gifte wie etwa Chrom VI, Schimmel, Weichmacher, PAK's - allesamt sehr problematische Stoffe, die auf keinen Fall an Babyfüße gehören. 


Kindergeld: Auszahlungstermine 2015 der Familienkasse