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09.6.2011   |   Familie & Erziehung - Gesundheit

Kleine Schmerzkunde für Eltern – Welche Schmerzen bei Kindern zu unterscheiden und wie sie zu behandeln sind

Kindern den richtigen Umgang mit Schmerzen beizubringen ist eine schwierige Aufgabe für Eltern. Sie müssen wissen, wann ein Schmerz akut ist, etwa nach einem Sturz, und wann die Seele verantwortlich ist, weil das Kleine zum Beispiel nicht in den Kindergarten will und deswegen unstillbare Bauchschmerzen bekommt, erklärt Professor Dr. med. Boris Zernikow von der Vestischen Kinder- und Jugendklinik Datteln im Apothekenmagazin „BABY und Familie“.

„Dem gestürzten Kind wird aufgeholfen, die Tränen getrocknet, auf die Wunde kommt ein Pflaster“, sagt der Kinderschmerztherapeut. So gewinnt das Kind Vertrauen, dass Schmerz vergänglich ist. Das Bauchschmerz-Kind aber müsse in den Kindergarten, wenn eine andere Ursache ausgeschlossen sei. „Bleibt die Mutter mit ihm zuhause, verbindet es schnell ein positives Gefühl damit: Wenn ich Bauchweh habe, kümmert Mami sich besonders um mich. Das ist fatal“, sagt Zernikow.

Echte Schmerzen, die mit einem Medikament gestillt werden können, solle ein Kind aber nicht leiden. Es lernt: meine Eltern sind auch in schlimmen Zeiten für mich da, manchmal hilft jedoch nur Medizin.

Viele Informationen über kindliche Schmerzen und deren Behandlung finden Sie unter http://www.baby-und-familie.de/, Suchbegriff „Schmerzen“.

Das Apothekenmagazin „BABY und Familie“ 6/2011 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

Apothekenmagazin „BABY und Familie“
www.baby-und-familie.de




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