Vorbildlich – Stadt Essen lässt 47 städtische Betreuungseinrichtungen für Kinder auf Weichmacher untersuchen

(ck) – Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hatte im August vergangenen Jahres unter dem Motto “Zukunft ohne Gift” aufgerufen, Staubproben aus Kitas zur Analyse einzuschicken. Viele Einrichtungen haben sich bundesweit an der Aktion beteiligt – mit teils erschreckenden Ergebnissen.

Analysen des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) haben ergeben, dass viele Kitas mit gesundheitsschädlichen Weichmachern hoch belastet sind. Der Umweltverband hatte bundesweit angeboten, Staubproben aus Kindertagesstätten kostenlos auf Schadstoffe analysieren zu lassen. Bisher wurden Staubproben von sechzig Kindertagesstätten analysiert. Im Durchschnitt waren die untersuchten Kitas dreifach höher als normale Haushalte mit gesundheitsschädlichen und hormonell wirksamen Weichmachern belastet. Die Analysen der Staubproben einiger Kitas ergaben besonders alarmierende Werte. Dort können Kinder allein durch ihren Aufenthalt in den Kita-Räumen gefährliche Chemikalien in gesundheitlich bedenklichen Konzentrationen aufnehmen – so das Fazit der BUND Studien

 

Die Stadt Essen reagierte nun auf die alarmierenden Ergebnisse der BUND Studie. Alle 47 städtischen Kindergärten und Kindertagesstätten werden auf Phthalate untersucht. Noch in diesem Sommer soll die vorbildliche Aktion beginnen.

CleanKids begrüßt diese vorbildliche Aktion der Stadt Essen, die dem gesundheitlichen Schutz der Kleinsten dient. Wünschenswert wären solche Aktionen natürlich auch in allen anderen Kommunen aber auch von anderen Trägern von Kinderbetreuungseinrichtungen.

Kindertagesstätten stark mit Weichmachern belastet >
Kitas unter der Lupe: Aktion “Zukunft ohne Gift” >

 

 

 

Das könnte Dich auch interessieren...

1 Antwort

  1. dominiquea sagt:

    Tolle Aussichten für unsere Kinder…unglaublich.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.