CleanKids-Magazin
Echtkind - Ausgesucht schönes Spielzeug ohne Schadstoffe

19.5.2011   |   Ernährung

Weniger Pflanzenschutzmittel in Lebensmitteln: Grenzwerte nur selten überschritten


Negative Ausreißer beim deutschen Anbau waren im Jahr 2009 frische Kräuter mit einer Beanstandungsquote von knapp 21 Prozent. Bei Himbeeren, Grapefruits, Bohnen mit Hülsen und Grünkohl wurden jeweils vier bis fünf Prozent der Proben bemängelt.

(aid) – Immer weniger Nahrungsmittel überschreiten die gesetzlich festgelegten Höchstwerte für Rückstände von Pflanzenschutzmitteln. Das ist ein Resultat der Nationalen Berichterstattung zu Pflanzenschutzmittel-Rückständen in Lebensmitteln 2009, die das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) kürzlich veröffentlicht hat. Rund 40 Prozent der knapp 17.000 untersuchten Proben waren sogar rückstandsfrei.

Die Höchstwerte wurden in lediglich 1,6 Prozent der untersuchten Lebensmittel überschritten. Im Jahr 2008 waren es noch 1,9 und im Jahr 2007 rund 2,7 Prozent. Bei Erzeugnissen aus anderen EU-Mitgliedstaaten ist die positive Entwicklung noch deutlicher: Im Jahr 2007 stellten die Untersuchungsbehörden noch bei 5 Prozent der Proben Höchstmengenüberschreitungen fest, während es im Jahr 2008 3 Prozent und im Jahr 2009 nur 1,5 Prozent waren – ähnlich wie bei inländischen Produkten.

Negative Ausreißer beim deutschen Anbau waren im Jahr 2009 frische Kräuter mit einer Beanstandungsquote von knapp 21 Prozent. Bei Himbeeren, Grapefruits, Bohnen mit Hülsen und Grünkohl wurden jeweils vier bis fünf Prozent der Proben bemängelt.

Mehrfachrückstände fanden die Kontrolleure vor allem in Johannisbeeren, Grapefruits, Mandarinen, Himbeeren, Tafeltrauben und Rucola. Insgesamt waren knapp 40 Prozent aller Proben betroffen.

Auch 1.260 Proben ökologisch erzeugter Lebensmittel standen auf dem Prüfstand, von denen über 77 Prozent rückstandsfrei waren. In knapp 23 Prozent der Bio-Produkte waren sehr geringe Rückstandsmengen nachweisbar. In lediglich drei Proben wurden die für konventionelle Lebensmittel geltenden Grenzwerte überschritten.

Generell gilt: Wer vielseitig und saisonal isst, kann sich vor möglichen Gesundheitsbelastungen am besten schützen.

 

Heike Kreutz, www.aid.de

aid infodienst
Verbraucherschutz, Ernährung, Landwirtschaft e. V.




Bitte beachten Sie, dass alle Meldungen den Kenntnisstand zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergeben!

help
Getestet und Empfohlen: Swagbucks-Bonus für Eltern

– Anzeige –

Aktuelle Tests…

ot-anilin

ÖKO-TEST Anilin in Kinderprodukten: Im roten Bereich

Anilin ist ein Farbstoffbestandteil, der unter Krebsverdacht steht. Das ÖKO-TEST-Magazin wollte in der aktuellen September-Ausgabe wissen, ob Kinderprodukte wie Jeans, Schuhe, Strumpfhosen und Malkreiden damit belastet sind. Fast alle 32 untersuchten Produkte enthalten – teilweise sogar große Mengen – Anilin und in einigen Fällen auch andere aromatische Amine.


– Anzeige –
Buch- und Lesetipps

Buchtips der Redaktion

In unseren Buch- und Lesetipps stellen wir ab und an interessante Lektüre vor. Da ist für Mama, Papa und die Kinder immer was dabei. Zur Übersicht >>

Aufgepasst bei Baby-Nestchen

Gitterbettschutz und Baby-Nestchen – Erstickungsgefahr für Säuglinge und Kleinkinder

Gitterbettschutz und Baby-Nestchen
Erstickungsgefahr für Säuglinge und Kleinkinder

Neben Stofftieren, Kissen, Decken können auch Baby-Nestchen die Gefahr für einen Erstickungstod erhöhen. Todesfälle haben in den letzten Jahren stark zugenommen

Babyschuhe ??? besser nicht !

Immer wieder - Schadstoffe und Gifte in Babyschuhen

Krabbelschuhe, Lederpuschen, Lauflernschuhe
In den letzten Wochen wurden vermehrt Babyschuhe zurückgerufen oder vom Markt genommen. Grund hierfür: Schadstoffe und Gifte wie etwa Chrom VI, Schimmel, Weichmacher, PAK's - allesamt sehr problematische Stoffe, die auf keinen Fall an Babyfüße gehören. 


Kindergeld: Auszahlungstermine 2015 der Familienkasse