CleanKids-Magazin
Echtkind - Ausgesucht schönes Spielzeug ohne Schadstoffe

29.4.2011   |   Freizeit und Urlaub - Kindersicherheit

Waveboards: Nie ohne Helm und Protektoren

Sie kosten rund 40 bis 130 Euro und sind in etwa so groß wie Skateboards: Waveboards erobern derzeit die Herzen vieler Jugendlichen. Doch das neumodische Surfbrett für die Straße besitzt nur zwei Räder, die drehbar sind und mittig in Längsrichtung unter dem Board sitzen. Obendrein besteht das Waveboard aus zwei Teilen, die meist flexibel miteinander verbunden sind. Damit ist klar: Waveboarding erfordert viel Geschick und Balance, bringt aber auch eine Menge Spaß. Denn den Schwung bekommen Fahrer nicht durchs Abstoßen, sondern durch Hüft- bzw. Beinbewegungen. „Um Verletzungen vorzubeugen, sollten Anfänger immer mit Hilfe von Freunden oder Familienmitgliedern üben“, rät Frank Holdinghausen von TÜV Rheinland, der Waveboards auf ihre Sicherheit hin überprüft.

Für Waveboards gibt es zurzeit noch keine Norm. Bei den auftretenden Belastungen und der Ausführung sind Waveboards den Skateboards allerdings ähnlich. Für Prüfungen legen die Fachleute deshalb die Europäische Norm für Skateboards (EN 13613) zugrunde und zusätzlich werden produktspezifische Prüfungen durchgeführt.

Dabei gilt: Nur wenn das Board die Anforderungen hinsichtlich Sicherheit, Bedienungsanleitung und Kennzeichnung erfüllt, erhält es das GS-Siegel für Geprüfte Sicherheit.

Für den Kauf gilt: Generell sollte eine maximale Belastungsangabe auf dem Produkt vorhanden sein. Diese ist im Regelfall mit 100 Kilogramm angegeben und für Kinder und Jugendliche ausreichend. Bevor sich Eltern für ein Board mit einer geringeren Belastung entscheiden, sollten sie überlegen, ob sie es nicht auch einmal ausprobieren möchten. Außerdem beim Kauf auf scharfe Ecken und Kanten an dem Produkt zu achten. Ein weiteres Qualitätsmerkmal ist eine ausführliche Bedienungsanleitung. Sie sollte die Adresse des Herstellers und eine Anleitung zum sicheren Fahren – inklusive Schwung holen und bremsen – beinhalten. „Erst lesen, dann waven“, ist bei den Trendboards aus Sicht des Experten Holdinghausen besonders wichtig.

Zudem gilt: Hinweise zum Wechsel der Rollen, zur Wartung und Pflege des Waveboards sowie zur Schutzausrüstung des Fahrers beachten. „Helm sowie Handschoner, Knie- und Ellenbogenschoner sind sehr wichtig.“ Ganz wie bei Inlinern oder Skateboards.

 

TÜV Rheinland
www.tuv.com




Bitte beachten Sie, dass alle Meldungen den Kenntnisstand zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergeben!

help
Getestet und Empfohlen: Swagbucks-Bonus für Eltern

– Anzeige –

Aktuelle Tests…

ot-anilin

ÖKO-TEST Anilin in Kinderprodukten: Im roten Bereich

Anilin ist ein Farbstoffbestandteil, der unter Krebsverdacht steht. Das ÖKO-TEST-Magazin wollte in der aktuellen September-Ausgabe wissen, ob Kinderprodukte wie Jeans, Schuhe, Strumpfhosen und Malkreiden damit belastet sind. Fast alle 32 untersuchten Produkte enthalten – teilweise sogar große Mengen – Anilin und in einigen Fällen auch andere aromatische Amine.


– Anzeige –
Buch- und Lesetipps

Buchtips der Redaktion

In unseren Buch- und Lesetipps stellen wir ab und an interessante Lektüre vor. Da ist für Mama, Papa und die Kinder immer was dabei. Zur Übersicht >>

Aufgepasst bei Baby-Nestchen

Gitterbettschutz und Baby-Nestchen – Erstickungsgefahr für Säuglinge und Kleinkinder

Gitterbettschutz und Baby-Nestchen
Erstickungsgefahr für Säuglinge und Kleinkinder

Neben Stofftieren, Kissen, Decken können auch Baby-Nestchen die Gefahr für einen Erstickungstod erhöhen. Todesfälle haben in den letzten Jahren stark zugenommen

Babyschuhe ??? besser nicht !

Immer wieder - Schadstoffe und Gifte in Babyschuhen

Krabbelschuhe, Lederpuschen, Lauflernschuhe
In den letzten Wochen wurden vermehrt Babyschuhe zurückgerufen oder vom Markt genommen. Grund hierfür: Schadstoffe und Gifte wie etwa Chrom VI, Schimmel, Weichmacher, PAK's - allesamt sehr problematische Stoffe, die auf keinen Fall an Babyfüße gehören. 


Kindergeld: Auszahlungstermine 2015 der Familienkasse