Gemeinsam gegen Alkohol in der Schwangerschaft: „Mein Kind will keinen Alkohol“

Zusammen mit der „Stiftung für das behinderte Kind“ setzt sich deshalb Pernod Ricard Deutschland gegen „Alkohol in der Schwangerschaft – Fetales Alkohol Syndrom“ ein und unterstützt die Aufklärungsarbeit der Berliner Charité mit einer nationalen Media-kampagne „Mein Kind will keinen Alkohol!“

Die geistige Behinderung von Kindern ist mit die häufigste Folge des Alkoholkonsums in der Schwangerschaft. Jedes Jahr kommen in Deutschland über 3.000 Kinder mit alkoholbedingten Schäden – „Fetales Alkohol Syndrom“ (FAS) – zur Welt. Die Menge des getrunkenen Alkohols enscheidet, in welchem Umfang eine Schädigung eintritt. Sicher ist, dass jeder Schluck Alkohol bis zum Kinde ge-langt und folgenreiche Schäden verursachen kann: Somit gibt es kein gesundes Maß an Alkohol in der Schwangerschaft!

Viele Frauen – und auch ihre Partner – sind nicht ausreichend über die Risiken von Alkohol in der Schwangerschaft informiert. Oft werden die Gefahren des Trinkens während der Schwangerschaft verharmlost, gar nicht wahrgenommen oder durch gesellschaftlichen Druck in Kauf genommen.

Unterstützt wird die Kampagne von einem starken Frauenteam u.a. durch Silvana Koch-Mehrin, Bettina Wulff, Franziska Knuppe, Liz Baffoe und Silvia Incardona. Sie machen sich in Printanzeigen stark für „Null-Promille in der Schwangerschaft!“

Alain Dufossé, Vorsitzender der Geschäftsführung von Pernod Ricard Deutschland GmbH: „Gegen Alkohol in der Schwangerschaft sollten Wissenschaft, Politik, Gesellschaft – und auch Spirituosenunternehmen gemeinsam an einem Strang ziehen. Denn als Spirituosenunternehmen liegt es auch in unserer Verantwortung, aufzuklären und das Bewusstsein für Schädigungen durch Alkohol zu schärfen. Wir rufen all unsere Mitbewerber, die Bier- und Weinindustrie sowie die Medi-en auf, sich an der Kampagne zu beteiligen!“

Prof. Dr. med. Joachim Wolfram Dudenhausen, Direktor der Kliniken für Geburtsmedizin der Charité Berlin: „Es gibt keinen Zweifel, dass ein Vollrausch über Gymnasium oder Hauptschul-abschluss entscheiden kann. Doch auch ein Gläschen kann schädlich sein, für immer. Daher gilt: 0-Promille in der Schwangerschaft!“

Bettina Wulff, Landesmutter in Niedersachsen: „In der Schwangerschaft gilt: Kein Gläschen in Ehren. Das Leben und die Gesundheit des Kindes müssen im Vordergrund stehen. Dafür machen wir uns stark und setzen unser Netzwerk ein – damit 3.000 Babies mehr jedes Jahr einen gesunden Start ins Leben haben.“

Alkohol in der Schwangerschaft

Diese Broschüre informiert Sie über die schädigende Wirkung und Folgen von Alkohol in der Schwangerschaft sowie die Grenzen der Schãdlichkeit. [Download]

Weiterführende Informationen unter: www.mein-kind-will-keinen-alkohol.del

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1 Antwort

  1. Jede zweite Frau trinkt Alkohol in der Schwangerschaft? Mal ehrlich – wenn man das liest, könnte einem doch echt schlecht werden! Tut mir leid, wenn ich das so deutlich sage… Jedenfalls vielen Dank für den Artikel. Darüber kann nicht genug geschrieben werden – diese Infos können sich im Netz und auch sonstwo gar nicht genug verbreiten. Vielleicht ist es ja wirklich der Mangel an Wissen… obwohl man eigentlich meinen sollte, dass interessierte, junge Mütter und Väter und auch schwangere Frauen eher früher als spät über diese Warnhinweise stolpern.

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