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15.4.2011   |   Stellungnahmen - Verbraucher

Gefährlicher Wirkstoff statt purer Natur: Warnung vor Abnehmpillen


Das LUA hat in den vergangenen Jahren mehrfach vor bedenklichen Schlankmachern gewarnt

Ohne Anstrengungen zu einer traumhaften Bikini-Figur: Mit den immer gleichen Versprechungen locken dubiose Schlankheitsprodukte im Internet – und verschweigen mögliche Gefahren. Das Landesuntersuchungsamt (LUA) warnt Verbraucher immer wieder vor gesundheitsschädlichen Schlankheitspillen mit dem Arzneiwirkstoff Sibutramin. Aktuell wies das LUA die verbotene Substanz in „Reduce weight Fruta Planta“ nach.

Im April 2011 der bislang aktuellste Fund: "Reduce Weight Fruta Planta" wirbt damit, angeblich aus "100 % purer Natur" zu sein. Als Inhaltsstoffe sind exotische klingende Früchte wie Limonen, Papaya oder die Frucht des Noni-Baums angegeben. Der gefährliche Wirkstoff Sibutramin ist – wie bei den anderen Pillen auch – nicht deklariert.

Die Packungen waren vom Zollamt Trier beschlagnahmt und zur Untersuchung an das LUA geschickt worden. Die Pillen werben damit, angeblich aus „100 % purer Natur“ zu sein. Als Inhaltsstoffe sind exotische klingende Früchte wie Limonen, Papaya oder die Frucht des Noni-Baums angegeben. Der Wirkstoff Sibutramin ist nicht deklariert.

Bis Anfang des Jahres 2010 war Sibutramin in Europa als ein letztes Mittel gegen Adipositas (Fettleibigkeit) unter ärztlicher Aufsicht zugelassen. Weil der Wirkstoff aber viele gravierende Nebenwirkungen hat, ruht die Zulassung mittlerweile sowohl in der EU als auch in den USA. Er kann den Blutdruck stark erhöhen und akute Herzerkrankungen hervorrufen. Bei gleichzeitiger Einnahme von Psychopharmaka drohen gefährliche Wechselwirkungen.

Auch Todesfälle sind bekannt. Produkte mit Sibutramin sind nicht zugelassene Arzneimittel, die in Deutschland nicht verkauft werden dürfen. Wer damit handelt, macht sich strafbar. Leider werden sibutraminhaltige Schlankmacher im Netz unter wechselnden Namen immer wieder angeboten.

Das LUA hat in den vergangenen Jahren mehrfach vor bedenklichen Schlankmachern gewarnt. Alle Funde sind auf der Homepage des LUA zusammengefasst >>

 

Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz
www.lua.rlp.de




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