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23.3.2011   |   Produkttests - Publikationen

ÖKO-TEST Aldi – Wenig Anlass zu Kritik


Es zeigt sich, dass „bio“ auch wirklich „bio“ ist: Schadstofftests gaben keine Hinweise auf einen Bio-Betrug. Die Möhren und Zitronen waren frei von Pestizidwirkstoffen

Aldi Süd und Aldi Nord gehören zu den Pionieren in Sachen Bio-Produkte. Mittlerweile haben die beiden Discounter ein sehr großes Bio-Angebot, und auch nachhaltiger Fisch gehört zum Portfolio. Das Frankfurter Verbrauchermagazin ÖKO-TEST wollte wissen, wie „bio“ die Ware von Aldi Süd und Aldi Nord wirklich ist und ob nachhaltig gefangener Fisch auch Qualität verspricht. 31 Produkte, vom Apfelsaft bis zur Zitrone, wurden deshalb ins Labor geschickt. Und die beiden Discounter können überzeugen: 20 Produkte erhalten die Note „sehr gut“ oder „gut“. Es zeigt sich, dass „bio“ auch wirklich „bio“ ist: Schadstofftests gaben keine Hinweise auf einen Bio-Betrug. Die Möhren und Zitronen waren frei von Pestizidwirkstoffen.

Allerdings sind nicht alle Produkte makellos. In einem Bio-Käse von Aldi Nord zum Beispiel entdeckten die Tester E.-coli-Keime. Das kann auf eine mangelnde Hygiene im Fertigungsbetrieb oder bei der Auswahl der Rohstoffe hindeuten. ÖKO-TEST wertet ebenso das Matjesfilet der beiden Discounter ab, weil sie am Ende des Mindesthaltbarkeitsdatums zu viele Keime enthielten. Das fiel den Sensorikern auch geschmacklich auf, denn manche Fischfilets schmeckten „säuerlich“ oder „brennend“. Beim Tomaten-Saft fand das Labor einen hohen Gehalt an Ergosterin. Der Stoff gilt als Hinweis, dass angeschimmelte Tomaten mit verarbeitet wurden.

Das ÖKO-TEST-Magazin April 2011 gibt es seit dem 25. März 2011 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Euro.

 

Bildquellen: ÖKO-TEST

ÖKO-TEST Verlag GmbH
Telefon: 069 / 97 777 -133
www.oekotest.de




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