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11.3.2011   |   Gesundheit

Heiße Momente: Fieberkrämpfe sind bei Kindern nicht selten – wie Eltern richtig reagieren


Hat ein Kind einmal einen Fieberkrampf gehabt, sollte in Zukunft bereits ab 38,5 Grad das Fieber gesenkt werden. Für gefährdete Kinder kann der Arzt ein Notfallmedikament verschreiben, das die Eltern dann wie ein Zäpfchen in den After geben

Bis zu fünf Prozent aller Kinder erleiden Fieberkrämpfe, meistens im Alter zwischen sechs Monaten und sechs Jahren. Die Temperatur steigt rasch, das Kind wird bewusstlos und beginnt zu zucken. So dramatisch der Vorfall für Eltern auch aussieht, meistens bleibt er ohne Folgen und bei rund zwei Dritteln der Kinder ein einmaliges Ereignis. Eltern, die so etwas zum ersten Mal erleben, sollten trotzdem den Notarzt rufen. Er wird über das weitere Vorgehen entscheiden.

„Eine umfassende Diagnostik ist bei einem unkomplizierten Fieberkrampf aber normalerweise nicht erforderlich“, erklärt Andreas Lachnit, Kinderarzt am Klinikum Dresden-Neustadt, im Apothekenmagazin „BABY und Familie“. Im Anfall müssen die Eltern das Kind sicher lagern und die Atemwege freihalten. Hat ein Kind einmal einen Fieberkrampf gehabt, sollte in Zukunft bereits ab 38,5 Grad das Fieber gesenkt werden. Für gefährdete Kinder kann der Arzt ein Notfallmedikament verschreiben, das die Eltern dann wie ein Zäpfchen in den After geben.

Das Apothekenmagazin „BABY und Familie“ 3/2011 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

Apothekenmagazin „BABY und Familie“
www.baby-und-familie.de




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