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14.2.2011   |   Ernährung - Verbraucher

Sauber getäuscht – Wie scheinbar eindeutige Etiketten auf Lebensmitteln Verbraucher in die Irre führen


Bei der Überprüfung von 151 Lebensmittel-Etiketten, die mit dem Verzicht auf Zusatzstoffe werben, fanden Verbraucherschützer: In fast allen Produkten sind geschmacksverstärkende Zutaten wie Hefeextrakt enthalten, die Mehrzahl enthielt färbende Zutaten und Aromen

Manche Werbeaufdrucke auf Lebensmittel-Verpackungen sind nur halb wahr. Besonders trickreich gingen Hersteller mit den Bezeichnungen „Ohne Geschmacksverstärker“ oder „Ohne Aroma-, Farb- und Konservierungsstoffe“ um, berichtet die „Apotheken Umschau“. Diese „Clean Label“ sind Verbraucherschützern ein Dorn im Auge.

So verzichten manche Hersteller auf Geschmacksverstärker wie Glutamat, fügen aber stattdessen Hefeextrakt zu. Doch auch er enthält Glutamat – nur muss er in dieser Form nicht mit einer E-Nummer ausgewiesen werden.

Bei der Überprüfung von 151 Lebensmittel-Etiketten, die mit dem Verzicht auf Zusatzstoffe werben, fanden Verbraucherschützer: In fast allen Produkten sind geschmacksverstärkende Zutaten wie Hefeextrakt enthalten, die Mehrzahl enthielt färbende Zutaten und Aromen. Wer dies nicht in seinen Lebensmitteln haben will, muss lernen, die Etiketten zu entschlüsseln. Silke Schwartau, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Hamburg, rät zudem, sich bei den Herstellern zu beschweren, wenn man sich getäuscht fühlt.

Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 2/2011 A liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“
www.apotheken-umschau.de




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