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10.2.2011   |   Familie & Erziehung

Mehr Konflikte mit Kind – Umfrage: Männer und Frauen mit Nachwuchs klagen vermehrt über Streitereien im Privatleben


Die Berliner Diplom-Psychologin und Familien-beraterin Karin Jacob warnt unterdessen Väter und Mütter in der aktuellen Ausgabe von „BABY und Familie“ vor zu viel Streit vor dem Nachwuchs: Kinder könnten zwischen einem echten Streit und einer kritischen Auseinandersetzung bei einer Meinungsverschiedenheit zwischen Mama und Papa nicht unterscheiden

Mit Kindern im Haushalt fliegen oft die Fetzen. Eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Apothekenmagazins „BABY und Familie“ fand heraus, dass es zwischen Männern und Frauen mit Nachwuchs deutlich häufiger zu Auseinandersetzungen kommt, als bei Paaren in trauter Zweisamkeit. Jeder Achte mit einem oder mehreren Kindern (12,0 %) gab bei der Studie an, Konflikte, die über reine Meinungsverschiedenheiten hinausgingen, seien bei ihnen an der Tagesordnung. Bei Paaren ohne eigene Kinder im Haushalt sind das deutlich weniger (6,4 %). Aber Streit in Familien wird laut Umfrage in den meisten Fällen recht schnell wieder beigelegt. So gab die Mehrheit der Männer und Frauen mit eigenen Kindern im Haushalt (51,4 %) an, sie fänden bei den gelegentlichen Streitereien meist schnell eine Lösung. Weitere 36,5 % geben an, man streite sich eher selten bis gar nicht.
Die Berliner Diplom-Psychologin und Familien-beraterin Karin Jacob warnt unterdessen Väter und Mütter in der aktuellen Ausgabe von „BABY und Familie“ vor zu viel Streit vor dem Nachwuchs: Kinder könnten zwischen einem echten Streit und einer kritischen Auseinandersetzung bei einer Meinungsverschiedenheit zwischen Mama und Papa nicht unterscheiden. Beides verunsichere Kinder. Sie fühlten sich bedroht und zerrissen, reagierten irritiert oder sogar mit Verhaltensauffälligkeiten, betont die Familienberaterin. Besonders vorsichtig sollte man ihrer Ansicht nach bei Konflikten über existenzielle Dinge wie etwa die Frage nach einer Trennung oder bei finanziellen Problemen sein. Das mache Kindern besonders Angst. Ebenso seien Intimitäten, also alles, was die Paarebene betreffe, nichts für Kinderohren.

Gleichzeitig räumt Jacob aber ein, dass Streiten einfach zum Leben dazugehöre und sich oft nicht vermeiden lasse. Daher rät sie allen Eltern, das ihren Kindern gegenüber zu thematisieren.

Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Apothekenmagazins „BABY und Familie“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.353 Personen ab 14 Jahren, die in einer festen Partnerschaft leben und/oder eigene Kinder im Haushalt haben.

Apothekenmagazin „BABY und Familie“
www.baby-und-familie.de




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