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31.1.2011   |   Schwangerschaft & Baby

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung stellt klar: Kein Alkohol in Schwangerschaft und Stillzeit


Die BZgA macht in zahlreichen Medien – zum Beispiel auf http://www.familienplanung.de – deutlich darauf aufmerksam, dass bereits eine kleine Menge Alkohol für das ungeborene Kind mit gesundheitlichen Risiken verbunden sein kann

Angesichts der aktuellen Diskussion stellt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) klar, dass die Aussage „kein Alkohol in Schwangerschaft und Stillzeit“ uneingeschränkt gilt. In den von der BZgA publizierten Medien wird grundsätzlich auf die vielfältigen Risiken jeglichen Alkoholkonsums in Schwangerschaft und Stillzeit hingewiesen. Dabei wird die Notwendigkeit der Alkoholabstinenz in dieser Lebensphase besonders betont.

Die BZgA macht in zahlreichen Medien – zum Beispiel auf http://www.familienplanung.de – deutlich darauf aufmerksam, dass bereits eine kleine Menge Alkohol für das ungeborene Kind mit gesundheitlichen Risiken verbunden sein kann. Die Broschüre „Auf dein Wohl, mein Kind“, die in erster Linie für den Einsatz in gynäkologischen Praxen und in Hebammen-Beratungen vorgesehen ist, stellt ebenfalls klar, dass von einem Alkoholkonsum in Schwangerschaft und Stillzeit abzusehen ist.

„Mit der Broschüre wenden wir uns gerade auch an die Schwangeren, denen ein Verzicht auf Alkohol aus psychischen und physischen Gründen schwer fällt“, so Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. „Wir müssen Frauen in ihren Lebenssituationen so ansprechen, dass wir ihnen dabei helfen, ihre Probleme und Schwierigkeiten lösen zu können. Hierzu gehören auch die Frauen, die in den ersten Wochen der Schwangerschaft – als ihnen diese noch nicht bekannt war  – Alkohol getrunken haben. Sie leiden häufig unter Schuldgefühlen, die bis zur Erwägung eines Schwangerschaftsabbruchs führen können. Eine ausschließliche Ansprache mit einem Abstinenzappell reicht deshalb nicht für alle Frauen aus.“

Die Berichterstattung der letzten Tage hat gezeigt, dass diese differenzierte Ansprache von der Abstinenzbotschaft ablenken und missverstanden werden kann. Vor diesem Hintergrund wird die BZgA bei der derzeit laufenden Überarbeitung der Broschüre sicherstellen, dass die Kernbotschaft „kein Alkohol in Schwangerschaft und Stillzeit“ unmissverständlich ist.


Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
Postfach 91 01 52
51071 Köln
Telefon: 0221 8992-0
Internet: www.bzga.de




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