Dioxin in Lebensmitteln: Was tun?

Das NRW-Verbraucherschutzministerium gibt auf seiner Internetseite www.umwelt.nrw.de die Erzeugercodes von belasteten Eiern bekannt. Weitere Veröffentlichungen werden folgen, soweit sich noch Ware am Markt befindet. Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner begrüßt das transparente Vorgehen der Bundesländer: „Sie handeln völlig richtig, wenn sie auch ohne Vorliegen konkreter Untersuchungsergebnisse alle Produkte (Eier und Fleisch) vorsorglich sperren, die unter Verwendung von möglicherweise kontaminiertem Futter erzeugt worden sind.

Landwirtschaftliche Betriebe, die unter Verdacht stehen, dürfen erst wieder freigegeben werden, wenn die Proben unbedenklich sind. Der vorsorgende Gesundheitsschutz hat absoluten Vorrang.“ Im Öko-Landbau sind isolierte Fettsäuren, die im aktuellen Fall die Kontaminationsquelle sind, nicht erlaubt. Entsprechend ist unter den gesperrten Betrieben kein Bio-Betrieb.

Alexander Gerber, Geschäftsführer des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW): „Verbraucher können deshalb unbesorgt weiterhin Eier und Fleisch aus ökologischer Erzeugung kaufen“. Verbraucherfragen werden im Expertenforum auf www.was-wir-essen.de beantwortet.

Harald Seitz, www.aid.de


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